Schneller konstruieren WSCAD stellt weltweit erste KI-gestützte E-CAD-Software vor

Von Stefanie Michel 2 min Lesedauer

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Mit einem KI-Assistenten Unterstützung beim Elektro-Engineering erhalten: Das präsentiert WSCAD nun mit Electrix AI, der ersten E-CAD-Software mit KI-Unterstützung. Damit ist eine enorme Zeitersparnis möglich.

CEO Axel Zein: „Das ist für mich kein kleiner Technologiesprung sondern eine neue Entwicklung wie die Erfindung des PC.“(Bild:  Stefanie Michel)
CEO Axel Zein: „Das ist für mich kein kleiner Technologiesprung sondern eine neue Entwicklung wie die Erfindung des PC.“
(Bild: Stefanie Michel)

WSCAD versprach zur Pressekonferenz eine Weltneuheit – und stellte mit Electrix AI die erste E-CAD-Software mit integrierter KI-Unterstützung vor. Damit sollen auch komplexe Aufgaben, die zuvor viele manuelle Schritte erforderten, jetzt in Sekunden automatisiert erledigt sein. Das beschleunigt Konstruktionsvorgänge deutlich, WSCAD spricht von bis zu 99 Prozent. „Electrix AI verändert grundlegend die Art und Weise, wie Konstruktionsvorgänge in der Elektrotechnik durchgeführt werden“, verspricht Axel Zein, CEO der WSCAD GmbH.

Für Zein ist KI ein Produktivitätsbooster, weil der Einsatz Wachstum generieren kann. Deshalb hat WSCAD als Schnittstelle zur KI den der AI Copilot entwickelt. Über einen Klick auf die kleine Schaltfläche mit drei Sternchen öffnet sich das Chat-Feld und damit begleitet die KI den Anwender. Die Software reagiert auf Sprach- oder Textbefehle, prüft Konstruktionen, korrigiert Fehler und passt sich den Bedürfnissen des Nutzers an. „Statt zu suchen und manuell zu konstruieren, fragt man jetzt den AI Copiloten und delegiert Aufgaben“, erklärt Zein. Materiallisten, Makros und Bauteile werden laut Zein in einem Bruchteil der bisherigen Zeit erstellt und platziert. Waren früher fast 30 Klicks erforderlich, um eine Materialliste zu erstellen, genügt jetzt der Befehl „Erstelle eine Materialliste“ – und in wenigen Sekunden ist die Liste fertig.

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Möglichen Use Cases für den AI Copilot

Die Möglichkeiten, die der AI Copilot bieten soll, sind groß. Auf ein paar geht Zein näher ein:

  • Platzieren von Makros: In nur 15 Sekunden lassen sich vier Makros auf eine neue Seite setzen; herkömmliche Methoden hätten dafür fünf Minuten benötigt.
  • Arbeit auf Fehler überprüfen: Über den Befehl „Finde die Fehler in diesem Projekt“ sucht Electrix AI den Schaltplan und identifiziert Probleme wie offene Verbindungen, fehlende Zuweisungen oder Bauteile. Die Analyse dauere nur wenige Sekunden und ersetzt zeitaufwendige, manuelle Prüfungen.
  • Antworten auf technische Fragen: Antoworten auf Fragen, wie etwa zu Drahtquerschnitten, sind sofort verfügbar. Die Anweisung „Gib mir einen Kupferdraht, blau, 24V DC, 64A“ genügt und schon hängt ein passendes Drahtattribut mit einem Querschnitt von 16 mm² am Mauszeiger.

Datenschutzrechtlich hat WSCAD an vieles gedacht: die IP-Adresse wird versteckt, der Chat nach jeder Session geleert , die Projektdaten nicht gespeichert und es ist kein ChatGPT-Zugang nötig.

Der Schlüssel gegen Zeitdruck und Fachkräftemangel

Neben der Zeitersparnis sei auch die einfache Bedienung ein großer Vorteil. Die KI stellt spezialisiertes E-CAD-Wissen bereit und lernt aus den Eingaben der Nutzer. Dieses Wissen soll langfristig die Effizienz verbessern. Weniger erfahrene Anwender können nun Aufgaben übernehmen, die bisher Experten vorbehalten waren. Gleichzeitig können erfahrene Konstrukteure sich mit deutlich weniger Zeitaufwand komplexen Projekten widmen.

„Die neue Arbeitsteilung steigert die Produktivität und hilft Unternehmen, die wachsenden Anforderungen besser zu bewältigen“, ist sich Zein sicher. Die größten Vorteile sieht er zunächst darin, Makros auf Seiten zu ziehen und „Fleißaufgaben“ zu automatisieren. In Zukunft, wenn sowohl KI als auch Anwender trainiert sind, sind auch kreativere Aufgaben denkbar.

Die neuen KI-Funktionen sind ohne Aufpreis in allen WSCAD-Versionen enthalten.

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