Smarte Aufrüstung Zenatech entwickelt jetzt Verteidigungssysteme per Quantencomputer

Quelle: dpa 2 min Lesedauer

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Der KI- und Drohnenspezialist Zenatech gründet jetzt eine neue Abteilung für Quantencomputing, um moderne Drohnen- und Verteidigungssysteme schneller weiterentwickeln zu können.

Zenatech will sich stärker auf den Verteidigungssektor mit Drohnen stützen. Dazu baut das Unternehmen jetzt ein Team auf, das für die Weiterentwicklung von Drohnen, wie etwa der Zenadrone 1000 (im Bild), auch auf Quantencompunter und künstliche Intelligenz zurückgreift.(Bild:  Zenatech)
Zenatech will sich stärker auf den Verteidigungssektor mit Drohnen stützen. Dazu baut das Unternehmen jetzt ein Team auf, das für die Weiterentwicklung von Drohnen, wie etwa der Zenadrone 1000 (im Bild), auch auf Quantencompunter und künstliche Intelligenz zurückgreift.
(Bild: Zenatech)

Quantencomputing gilt als ein aufstrebender Bereich der Spitzeninformatik, der sich die einzigartigen Eigenschaften der Quantenmechanik zunutze macht, um Probleme zu lösen, die selbst die leistungsstärksten klassischen Computer nicht bewältigen können. Zenatech Inc., ein Anbieter von Drohnen, die mit künstlicher Intelligenz (KI) funktionieren, sowie für die Bereiche Drone-as-a-Service (DaaS) und Software-as-a-Service (SaaS) für Unternehmen sowie Quantencomputing-Lösungen spezialisiert ist, gibt heute die Gründung der neuen Abteilung für Quantencomputing bekannt. Die neue Abteilung namens Quantum Computing Division soll sich demnach auf die Entwicklung von F&E-Initiativen konzentrieren, bei denen die Rechenleistung der nächsten Generation für moderne Verteidigungssysteme und autonom agierende Drohnen genutzt werden soll. Im Zentrum stünden die Drohnen von Zenadrone, einer Tochter von Zenatech.

Die US-Behörden wollen ihre Verteidigung ausbauen

Das US-Verteidigungsministerium hat zusammen mit anderen Bundesbehörden Fortschritte in den Bereichen quantenresistente Kommunikation, Post-Quanten-Cybersicherheit und Quantensensorik für die Navigation von Drohnen in Umgebungen ohne GPS-Empfang gefordert, um die Überlegenheit der Vereinigten Staaten in den Bereichen Verteidigung sowie Luft- und Raumfahrt sicherzustellen, heißt es zum Hintergrund der Entscheidung. Denn Zenatechs Quantum Computing Division will diese Prioritäten aufgreifen, um sich auf die Entwicklung innovativer Hardware und Software im Bereich des Quantencomputings zu konzentrieren. Die Ergebnisse sollen dann für Anwendungsfälle wie die Verschlüsselung und sichere Kommunikation für missionskritische Operationen, für die verbesserte Navigation (ohne GPS) und für die Optimierung von KI-Drohnenflotten für diverse ISR-Verteidigungsaufgaben (ISR steht für Inspektion, Überwachung und Aufklärung) einsetzbar sein.

Multidisziplinäres Team entwickelt Zenadrone 1000 weiter

Die Zenadrone 1000 etwa ist eine mittelgroße Plattformdrohne mit einer Tragkraft bis 40 Kilogramm, die sich durch KI-gestützte Autonomie, sichere Kommunikation über „DroneNet“ und eine robuste Konstruktion auszeichnet, wie es beispielhaft heißt. Sie sei für sogenannte „BVLOS“-Einsätze (Beyond Visual Line of Sight = außerhalb der Sichtweite) konzipiert. Das Unternehmen habe bereits bezahlte Testflüge mit der US Air Force und der Navy Reserve durchgeführt. Das derzeit 12-köpfige Quanten-Team soll außerdem bis Jahresende auf 20 Mitarbeiter anwachsen. Es werde so zu einem multidisziplinären Team von Experten für künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen, mit Forschern aus den Bereichen Quantenhardware und Computertechnik sowie Fachleuten der Physik, des Ingenieurwesens und dem Systemdesign.

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