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Der Trommel-Spänezerkleinerer verarbeitet vor allem voluminöse und sperrige Späne automatisch. Das Material wird mithilfe eines in der rotierenden Zuführtrommel integrierten, schräg angeordneten Rührarms langsam und gleichmäßig zum Schneidwerk befördert. Die Drehgeschwindigkeit der Trommel lässt sich am Schaltschrank individuell auf die jeweilige Art und Form des Materials einstellen.
Einwellenzerkleinerer ist Herzstück der Anlage
Herzstück der Anlage ist der Einwellenzerkleinerer M600/1TSZ S. Er erkennt automatisch Fremdkörpereinwirkungen und Überlastungen der Maschine. Ist dies gegeben, fährt der Statormesserbalken zur Seite, während sich parallel eine Klappe öffnet, die die Störstoffe auswirft. Nachdem die Klappe wieder geschlossen und der Statormesserbalken eingefahren ist, setzt die Anlage den Zerkleinerungsprozess selbstständig wieder fort.
Die Volumenreduzierung und das Entfernen der Störstoffe war allerdings nicht die einzige Anforderung an die neue Anlage. Bei vielen der Maschinen wird Öl als Kühlschmierstoff eingesetzt. Aus Gründen der Nachhaltigkeit und der Wirtschaftlichkeit war es deshalb auch ein gesetztes Ziel, den Ölanteil aus den Spänen zurückzugewinnen.
Nach dem Entfernen der Störstoffe werden dazu die ölhaltigen Späne zerkleinert und über einen Scharnierplattenförderer zuerst zu einer Zentrifuge transportiert, wo das Schmiermittel abgeschleudert wird. Danach gelangen die zentrifugierten Späne, die eine maximale Restfeuchte von nur 3 % aufweisen dürfen, mittels eines weiteren Scharnierplattenförderers und einer Drehschure in einen Container.
Es können große Ölmengen wieder der Zerspanung zugeführt werden
Das gewonnene Öl wird über eine Magnetwalze gepumpt, gereinigt und anschließend zu einem bauseitigen Sammelbehälter in der Produktionshalle transportiert. Durch den Einsatz der Anlage lassen sich große Ölmengen, die früher entsorgt wurden, recyceln und der spanenden Fertigung zurückführen.
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