Elektromobilität

9 Zerspanungs-Profis für die E-Mobilität

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Auf den Axa-Fahrständer-Bearbeitungszentren VSC und VHC werden Batteriegehäuseteile für Hochvoltbatterien von Elektroautos gefertigt. Die Teile bestehen aus einem Rahmen und einer Bodenplatte. Für diese Aufgabe musste die hydraulische Spannvorrichtung entwickelt und hergestellt werden, Werkzeuge ausgelegt, CNC-Programme erstellt und die Zu- und Abführung der Werkstücke sowie Be- und Entladung der Maschinen über Roboter geplant werden.

Die Rahmen für die Bodenplatte, extrudierte Aluminiumprofile als Rahmen zusammengeschweißt, wurden auf dem Fahrständer-Bearbeitungszentrum VSC 3 - 1760 gefertigt. Die Lösung: Eine hydraulische Spannvorrichtung für das Werkstück mit drei Spannkreisen wurde auf einer Brücke zwischen Rundtisch und Gegenlager installiert:

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  • 1. Spannkreis: Spannstöcke mit zwei Druckstufen (Ausrichten und Spannen der Werkstücke in X/Y-Ebene);
  • 2. Spannkreis: Niederhalter (Spannen der Werkstücke in Z);
  • 3. Spannkreis: schwimmende Spannstöcke (Spannen der Werkstücke in X/Y-Ebene bei gleichzeitiger Übernahme der Werkstückposition).

Die Bearbeitung der Ober- und Unterseite des Rahmens findet in einer Aufspannung statt. Zusätzlich werden über die beweglichen Spannelemente alle vorhandenen Öffnungen im Werkstück abgedeckt, damit keine Späne während der Bearbeitung in die Profile eindringen können.

Für die Bearbeitung der Bodenplatte, extrudierte Aluminiumprofile, über Rührreibschweißen zusammengefügt, kam das Fahrständer-Bearbeitungszentrum VHC 3 - 1760 XTS zum Einsatz. Über eine hydraulische Spannvorrichtung für das Werkstück mit vier Spannkreisen, bestehend aus einer Spannplatte mit acht hydraulischen Stempeln, wird das Werkstück über einen ebenfalls hydraulisch bewegten Auslegerarm auf die Auflageplatte des Rundtisches gespannt. Das Werkstück wird gegen die Anschlagbolzen positioniert und dann von den Schwenkspannern während der Hebe- und Senkbewegung des Auslegerarmes gehalten.

Sobald das Werkstück über die acht Hydraulikstempel gespannt ist, fahren die Anschlagbolzen und die zusätzlichen Schwenkspanner zurück und geben dadurch den Bereich für die Bearbeitung frei. Die Spannplatte ist im Arm drehend gelagert und ermöglicht dadurch die Positionierung des Werkstückes durch den Rundtisch während der Bearbeitung.

  • 1. Spannkreis: Anschlagbolzen (Ausrichten der Werkstücke in X/Y-Ebene);
  • 2. Spannkreis: Auslegerarm (Heben und Senken der Spannplatte zum Be- und Entladen oder zum Spannen der Werkstücke);
  • 3. Spannkreis: Schwenkspanner (zusätzliche Spannung beim Positionieren, Heben oder Senken der Spannplatte);
  • 4. Spannkreis: 8 x Stempel (Spannen der Werkstücke in Z-Ebene).

Die gesamte Bearbeitung der vier Seiten mit vertikaler und horizontaler Spindelstellung findet durch die spezielle Spanntechnik in einer Aufspannung statt.

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