EMO Hannover 2013 ZF-Planetengetriebe für direkten Anbau an Servomotoren

Redakteur: Udo Schnell

ZF-Servoplan Planetengetriebe wurden für den direkten Anbau an Servomotoren entwickelt. Durch unterschiedliche Baugrößen und ein grundlegendes Baukastensystem sind sie in fast allen Bereichen der Automatisierungstechnik einsetzbar.

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Die Servoplangetriebe zeichnen sich durch eine spielarme Verzahnung aus und sind damit auf exakte Positionieraufgaben spezialisiert.
Die Servoplangetriebe zeichnen sich durch eine spielarme Verzahnung aus und sind damit auf exakte Positionieraufgaben spezialisiert.
(Bild: ZF)

Die Servogetriebe bieten zusammen mit einem Servomotor einen koaxialen An- und Abtrieb. Über eine kraftschlüssige Klemmkupplung ist die Abtriebswelle des Servomotors mit dem Sonnenrad des Servogetriebes verbunden. Dieses Sonnenrad treibt drei in einem Planetenträger gelagerte Planetenräder an. Diese rollen auf einem Hohlrad mit Innenverzahnung ab.

Getriebe arbeiten präzise und mit großer Dynamik

Durch die Aufteilung auf drei Planetenräder ergibt sich eine ausgeglichene Kräfteverteilung und führt somit zu einer sehr kompakten Bauform mit hoher Leistungsdichte. Planetengetriebe für die Automatisierungstechnik sind vielfältig einsetzbar. Überall dort, wo hochdynamisch und exakt positioniert werden muss, finden ein- und zweistufige Servoantriebe mit ZF-Servoplan-Getrieben ihre Anwendung. Nennabtriebsmomente von 25 bis 3000 Nm sind mit verschiedenen Baugrößen möglich. Planetengetriebe für Servomotoren werden in der Verpackungstechnik, in der Umformtechnik sowie generell in Maschinen und Anlagen eingesetzt.

Die Getriebe arbeiten laut Hersteller präzise, mit großer Dynamik und bieten exakte Reproduzierbarkeit. Durch den hohen Wirkungsgrad sinken die Energiekosten der Maschine. Die so ausgestatteten Maschinen arbeiten wartungsfrei.

ZF Friedrichshafen AG auf der EMO Hannover 2013: Halle 25, Stand D30

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