Jobkiller-Krise Zigtausende von Jobs im Autosektor gestrichen

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Im vergangenen Jahr gingen aufgrund der Krisenlage fast 19.000 Stellen im Automotive-Bereich verloren, heißt es. Experten befürchten, dass das nur der Anfang sein könnte.

Sie können einpacken! Tja, die allgemeine Krise in der Automobilindustrie hat laut EY bereits zigtausende von Stellen gekostet. Doch das könnten nur die Spitze des Eisberges sein ...(Bild:  J. Spengler)
Sie können einpacken! Tja, die allgemeine Krise in der Automobilindustrie hat laut EY bereits zigtausende von Stellen gekostet. Doch das könnten nur die Spitze des Eisberges sein ...
(Bild: J. Spengler)

Die Krise der Autoindustrie in Deutschland hinterlässt auch bei den Beschäftigten Spuren. So hat die Prüfungs- und Beratungsgesellschaft EY herausgefunden, dass rund 19.000 Jobs weggefallen sind. Demnach waren Ende des vergangenen Jahres noch etwas über 761.000 Personen in der deutschen Autoindustrie beschäftigt. Für die Analyse hat man in Deutschland tätige Betriebe ab einer Größe von 50 Mitarbeitern untersucht. Der Grund: insbesondere die Investitionen in die Elektromobilität hätten hohe Summen verschlungen, ohne dass sich die gewünschten Markterfolge eingestellt hätten. Hinzu komme der schwächelnde chinesische Markt. Deshalb werden sich die Unternehmen aus der Automobilbranche 2025 anschicken, massiv an der Kostenschraube zu drehen, um ihre Widerstandsfähigkeit zu erhöhen.

Trübe Aussichten für Beschäftigte im Automobilsektor

Das wird auch weitere Jobs kosten. Der verhältnismäßig geringe Stellenabbau 2024 ist demnach nur der Anfang eines schmerzhaften, aber unabwendbaren Schrumpfungsprozesses, wie die Experten glauben. Das wird natürlich auch die Zulieferer betreffen. Die Umsätze in der deutschen Autoindustrie verringerten sich der Studie zufolge im vergangenen Jahr um fünf Prozent, nachdem sie in den drei Jahren zuvor stets anstiegen. In 2024 lag der Umsatz absolut bei 536 Milliarden Euro. Doch zuletzt haben viele bekannte Hersteller und Zulieferer aus Deutschland Sparprogramme angekündigt. Zigtausende Stellen sollen in der Summe in den nächsten Jahren wegfallen. Das wird auch bei Herstellern wie Mercedes-Benz, Porsche oder der Volkswagen-Kernmarke VW geschehen, wie es weiter heißt. Weitere Entlassungen drohen auch bei Zulieferern wie Bosch, ZF und Schaeffler oder Continental.

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