Zerspanungstechnik

Zukünftig werden anspruchsvolle Werkstoffe kryogen zerspant

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Herausragend seien dabei innovative Bearbeitungsverfahren zur Reduzierung der Produktionskosten, zum Beispiel die Hartfeinbearbeitung ohne Schleifen. Einen besonderen Schwerpunkt bildet die Erhöhung der Flexibilität durch Minimierung der Umrüstdauer an Maschine und Automation und die Verbesserung der Zuverlässigkeit durch den Einsatz optimierter Bauelemente.

Neues Rotationsdrehverfahren steigert Energieeffizienz wie noch nie

Die wachsende Notwendigkeit, sparsam mit knappen Ressourcen umzugehen, stelle die Industrieproduktion hinsichtlich des Energieverbrauchs vor große Herausforderungen. Diesen Kriterien begegne Weisser mit einem Meilenstein, dem neuen Green-plus-Konzept. Die Schlüsselrolle spiele dabei das Rotationsdrehverfahren, das unerreicht hohe Einsparpotenziale realisiere. Allen voran biete man hinsichtlich der energieeffizienten Werkstückzerspanung ein großes Portfolio an Features, die den Faktor „energy per piece“ auf ein Minimum reduzierten.

Für Manfred Maier, Geschäftsführer der Gebr. Heller Maschinenfabrik GmbH, Nürtingen, sind Flexibilität, Produktivität und Kosten die zentralen Themen in der Diskussion mit den Anwendern. „Der Trend schlechthin sind aber eindeutig Multitasking-Maschinen.“ Multitasking bedeute die Kombination verschiedener Bearbeitungstechniken und Prozesse auf Basis von Standardmaschinen. Die Verwendung von flexiblen Standardprodukten erlaube kostengünstige Lösungen.

Multitasking bringt Drehen und Fräsen auf einer Maschine zusammen

Multitasking heiße aber auch: Jeder kann alles – Drehmaschinen können fräsen, Fräsmaschinen können drehen und jeder Zentrenhersteller kann verzahnen. Ganz so einfach, urteilt Maier, ist es leider, oder zum Glück, nicht. „Wir verstehen unter Multitasking die Kombination von Standardmaschine mit Prozess- und Steuerungs-Know-how.“

So präsentierte Heller in Hannover erstmalig ein neues Bearbeitungszentrum für das Fräsen mit integrierter Drehfunktionalität. Die Baureihe C basiert auf der fünfachsigen Baureihe F und stellt neben der Achskinematik mit der fünften Achse im Werkzeug und der hohen Prozessstabilität insbesondere Möglichkeiten zur Verfügung, die typisch für eine Drehmaschine sind. Manfred Maier: „Konkret ermöglichen wir mit der Baureihe C, auf einem fünfachsigen Bearbeitungszentrum leistungsorientiert vorzubearbeiten und endkonturengerecht zu schlichten, und das bei Werkstückrotationen bis zu 1000 min-1.“

Bilder von der EMO Hannover 2011

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