Wirtschaftsförderung Sachsen Zukunft des deutschen Maschinenbaus
Während der gemeinsamen Veranstaltung von Z 2007 und Intec in Leipzig findet auch die Zukunftskonferenz Maschinenbau statt (14. und 15. März). Dort werden Wirtschaftler, Wissenschaftler
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Während der gemeinsamen Veranstaltung von Z 2007 und Intec in Leipzig findet auch die Zukunftskonferenz Maschinenbau statt (14. und 15. März). Dort werden Wirtschaftler, Wissenschaftler und Politiker über den deutschen Maschinenbau diskutieren.
Vor dem Hintergrund, dass der Maschinenbau in den neuen Bundesländern wieder deutlich an Boden gewonnen hat – 2006 konnte die Branche zum dritten Mal in Folge ein überdurchschnittliches Wachstum erzielen – darf man auf die Diskussion in Leipzig sehr gespannt sein.
„Kernthemen der nächsten Jahre werden sein, wie Maschinen- und Anlagenbauer weiterhin erfolgreich produzieren können, wie der Technologietransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft vorangetrieben wird und wie wir mit Innovation und Qualität Positionen auf angestammten Absatzgebieten stärken sowie neue Märkte gewinnen“, erklärt Reinhard Pätz, VDMA-Geschäftsführer für die Landesverbände Nordost und Sachsen-Thüringen.
Auf der „Zukunftskonferenz Maschinenbau“ möchten Unternehmer der Branche zusammen mit hochrangigen Vertretern aus Wissenschaft und Politik erörtern, wie der Maschinenbau weiter gestärkt werden kann.
Mit dieser Veranstaltung werden die von der Bundesregierung initiierten Branchenkonferenzen fortgesetzt. Die Zukunftskonferenz wird vom Bundeswirtschaftsministerium, dem Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) und dem Freistaat Sachsen veranstaltet. Im Mittelpunkt stehen die Themen Erfolgreich produzieren in Deutschland, Innovationen durch Forschung und Märkte der Zukunft –Zukunft der Märkte.
Die Konferenz will einen Dialog über Strategien zur Sicherung der starken Wettbewerbsposition des deutschen Maschinen- und Anlagenbaus anregen. Entscheidungsträger der Branche sollen sich über konkrete Lösungsansätze mit potenziellen Kooperationspartnern, Wissenschaftlern und Vertretern der Politik austauschen.
Sachsens Ministerpräsident Georg Milbradt und VDMA-Präsident Dr. Dieter Brucklacher werden die Konferenzbesucher am 14. März im Congress Center Leipzig (CCL) begrüßen. Die anschließende Grundsatzrede hält der parlamentarische Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium Hartmut Schauerte. Beim abendlichen Empfang können die Teilnehmer erste Kontakte untereinander knüpfen.
Die Plenarveranstaltung am 15. März im CCL wird vom stellvertretenden Ministerpräsidenten Sachsens, Wirtschaftsminister Thomas Jurk, eröffnet. Danach folgen hochkarätig besetzte Praxis-Vorträge. Referenten aus der Wissenschaft sind Prof. Dr. Michael Hüther, Direktor des IW, Köln, Prof. Dr. Reimund Neugebauer, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik in Chemnitz, Fraunhofer-Forschungsvorstand Dr. Ulrich Buller und Prof. Dr.-Ing. Martin Kaltschmitt, Leiter des Instituts für Energetik und Umwelt gGmbH, Leipzig.
Mit Spannung erwartet wird der Auftritt des angefragten Porsche-Vorstandsvorsitzenden Dr. Wendelin Wiedeking: „Anders ist besser – Neue Wege in Wirtschaft und Politik“ soll sein Thema lauten. Weitere Vertreter der Industrie sind Dr. Frank Löschmann, Chef von Volkswagen Sachsen, Dr. Peter Post, Forschungschef der Festo AG und Co. KG, Norbert Geyer, Geschäftsführer der Geyer-Gruppe, Paolo Cipriani, Geschäftsführer Samputensili, und Wolfgang Remlinger, Vertriebschef des Liebherr-Werks Nenzing GmbH. An einer Podiumsdiskussion über die Zukunft der Märkte nehmen Firmenvertreter unter anderem aus Russland, Japan, Spanien, Italien teil. Aus Indien beispielsweise kommt Sanjay Jayavarthanavelu, Vorstand von Lakshmi Machine Works, einem der größten Textilmaschinenhersteller weltweit.
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