Employer Branding Zusatzleistungen in KMUs der deutschen Metall- und Elektroindustrie
Freiwillige, nicht monetäre Zusatzleistungen eignen sich auch für kleine und mittlere Unternehmen, um sich als attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren. Dazu zählen beispielsweise kostenloses Obst oder Ruheräume.
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Aktuelle Befragungsergebnisse des ifaa – Institut für angewandte Arbeitswissenschaft zeigen: Auf den ersten drei Plätzen der freiwilligen Zusatzleistungen stehen Angebote zur Weiterbildung, Sozialleistungen beispielsweise in Form von Verpflegung und Möglichkeiten der flexiblen Arbeitszeitgestaltung.
„Freiwillige, nicht monetäre Zusatzleistungen sind ein häufig genutztes Mittel, mit dem die Unternehmen ihre Vergütung moderner und attraktiver gestalten können. Auch für kleine und mittlere Unternehmen mit weniger finanziellem Spielraum lässt sich einiges umsetzen, um die Attraktivität als Arbeitgeber zu steigern“, so Amelia Koczy, wissenschaftliche Expertin des ifaa.

Im Rahmen der Anreiz- und Vergütungsstudie des ifaa wurden 363 Unternehmen bezüglich ihrer angebotenen Zusatzleistungen befragt, davon waren 183 Unternehmen kleine und mittlere Unternehmen mit unter 250 Beschäftigten. „Grundsätzlich zeigt sich, dass die Schwerpunkte der freiwilligen, nicht monetären Zusatzleistungen unabhängig von der Unternehmensgröße sind. Die Angebote sind sowohl in kleinen und mittleren Unternehmen als auch in Großunternehmen besonders weit verbreitet“, so Koczy.
Abhängig vom Alter, der privaten und beruflichen Situation und den persönlichen Vorlieben können unterschiedliche Angebote wahrgenommen und genutzt werden. Eine Mitarbeiterbefragung vor der Gestaltung und Einführung möglicher Zusatzleistungen kann helfen, die Bedürfnisse der Beschäftigten zu erfassen und ihnen gegebenenfalls besser begegnen zu können. „Experten bestätigen, dass für die Unternehmen bei der Auswahl der Angebote besonders die Bedürfnisse der Beschäftigten im Vordergrund stehen“, sagt Koczy.
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