Innenrundfräsen
Zwei Fräseinheiten reduzieren Bearbeitungszeit enorm

Von Mag. Victoria Sonnenberg 6 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Bei einem der weltgrößten Kurbelwellenhersteller Maschinenfabrik Alfing Kessler GmbH (Mafa) laufen mehr als 40 Highend-Produktionsmaschinen und -Bearbeitungszentren von Heller. Diese sorgen insbesondere in wichtigen Engpassbereichen für Sicherheit und Präzision.

Die Innenrundfräsmaschinen Heller RFK 300 arbeiten bei der Mafa mit zwei gleichzeitig im Einsatz befindlichen Fräseinheiten. Dadurch sind die Produktionsmaschinen besonders produktiv. (Bild:  Heller)
Die Innenrundfräsmaschinen Heller RFK 300 arbeiten bei der Mafa mit zwei gleichzeitig im Einsatz befindlichen Fräseinheiten. Dadurch sind die Produktionsmaschinen besonders produktiv.
(Bild: Heller)

Bereits vor über 100 Jahren begann die Erfolgsgeschichte der heutigen Mafa mit Kurbelwellen. Lange Zeit war sie eng mit der Automobilbranche verknüpft. Die Zeichen der Zeit erkennend, leitete das Aalener Unternehmen jedoch vor gut fünf Jahren einen Transformationsprozess ein. Damals lag der Automotive-Umsatzanteil noch bei rund 40 Prozent, wie Michael Gaugler, Vice President und Bereichsleiter Power Components bei Mafa, erzählt: „Heute erwirtschaften wir noch etwa 30 Prozent mit Automobilkunden, und ich gehe davon aus, dass wir in weiteren fünf Jahren bei 10 bis 15 Prozent landen.“ Den Hauptgrund dafür sieht der gelernte Zerspanungsmechaniker und studierte Wirtschaftsingenieur allerdings nicht in einem besonders schnellen Rückgang bei seinen Automobilkunden, sondern mehr im enormen Anfrageanstieg anderer Branchen.

Im Automotivebereich beliefern wir ausschließlich die Premiumklasse. Dabei verbindet uns beispielsweise mit Porsche eine langjährige vertrauensvolle Zusammenarbeit über Jahrzehnte hinweg. Darüber hinaus zählen BMW M-Power, Mercedes AMG, Lamborghini und McLaren zu unseren treuen Kunden. Zudem sind wir stark im Rennsport aktiv. Bei all diesen Herstellern wird meiner Überzeugung nach, der Weggang von Verbrennungsmotoren – die ja auch mit E-Fuels laufen – nicht ganz so schnell passieren.

Michael Gaugler, Vice President und Bereichsleiter Power Components bei Mafa