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Elektromobilität 3600-t-Presse senkt Leichtbaukosten

| Redakteur: Stéphane Itasse

Um die Kosten für Bauteile aus Faserverbundwerkstoffen zu senken, hat das chinesische Unternehmen PGTEX eine 3600-t-Presse bei Schuler bestellt.

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Die hydraulische Presse für die Verfahren Hochdruck-RTM und Nasspressen soll die Kosten für CFK-Bauteile senken
Die hydraulische Presse für die Verfahren Hochdruck-RTM und Nasspressen soll die Kosten für CFK-Bauteile senken
(Bild: Liz Eve / Fotohaus)

Mit der hydraulischen Presse für die Verfahren Hochdruck-RTM und Nasspressen will das im chinesischen Jiangsu ansässige Unternehmen die Kosten für die Produktion von Faserverbundwerkstoffen reduzieren und die Effizienz steigern, wie der Göppinger Pressenhersteller mitteilt.

Nach eigenen Angaben hat Schuler bereits zahlreiche Maschinen für Forschungs- und Produktionszwecke geliefert. Sie bieten hohe Eilgang-Geschwindigkeiten, kurze Druckaufbauzeiten und eine aktive Stößel-Parallelregelung für hochwertige Bauteile mit weniger Ausschuss. Die Biege-Schmiege-optimierte Pressenausführung ermöglicht eine gleichmäßige Wanddicke, und die Kurzhubzylinder verringern die Betriebskosten.

Auf der neuen Presse startet PGTEX die Serienproduktion von Karosserieteilen aus CFK für ein neues Elektro-SUV eines chinesischen Automobilherstellers. Das Projekt umfasst auch eine Dosiermaschine für die Injektion des Harzes, die von der deutschen Firma Hennecke geliefert wird. Der Versand der Maschine an den PGTEX-Standort in der Nähe von Shanghai ist für Anfang 2019 geplant.

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