Safety-Eye 3D-Kamerasystem zur Raumüberwachung

Was ist eigentlich mit dem Safety-Eye, das Pilz 2006 vorgestellt hat? Das Kamerasystem das Pilz zur Roboterabsicherung in Zusammenarbeit mit Daimler-Chrysler entwickelt hat, ermöglicht eine dreidimensionale Raumüberwachung. Wir befragten dazu Dr. Rüdiger Frank, der bei Pilz für den Bereich Sensorik zuständig ist.

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Dr. Rüdiger Frank ist bei Pilz für den Bereich Sensorik zuständig.
Dr. Rüdiger Frank ist bei Pilz für den Bereich Sensorik zuständig.
(Bild: Pilz)

Wie hat sich das System im Markt etabliert?

Das dreidimensionale Kamerasystem Safety-Eye ist auch fast 10 Jahre nach der Markteinführung das bislang einzige sichere Kamerasystem zur 3-D-Raumüberwachung. Mehrere hundert SafetyEye-Systeme sind in der ganzen Welt im Einsatz, auch in Russland oder den USA. Es kommt beispielsweise in der Automobilindustrie, in der Luftfahrtindustrie oder bei Roboterapplikationen zum Einsatz, also überall dort wo Mensch und Maschine ohne trennende Schutzeinrichtungen besonders eng zusammenarbeiten sollen.

Konnten damit alle Wünsche der Anwender erfüllt werden und welche Rückmeldungen kamen von den Betreibern?

Safety-Eye war nicht nur für Pilz eine ganz neue Technologie. Im Vergleich zu herkömmlicher Sensorik bietet das sichere 3D-Kamerasystem deutlich mehr: Steuern, Schützen und Überwachen mit nur einem System. Das spart Investitionskosten und reduziert die Komplexität und trifft so die Anforderungen des Marktes. Es braucht auch die Kreativität und die Bereitschaft der Anwender, weil man sich ein Stück weit von der gewohnten Technik löst. Insbesondere die Vielfalt an unterschiedlichen Applikationen, die mit Safety-Eye realisiert werden, überrascht auch uns immer wieder.

Gibt es eine Weiterentwicklung des Systems?

Wir haben in den vergangenen Jahren das System beständig weiter entwickelt und mit jeder neuen Generation verbessert. Die sichere dreidimensionale Raumüberwachung als Alleinstellungsmerkmal des Safety-Eye bietet vielfältige neuartige Einsatzmöglichkeiten für die Zusammenarbeit von Mensch und Maschine. Dabei steckt sowohl in dem Prinzip der dreidimensionalen Überwachung, als auch in der Technologie noch großes Potenzial zur Weiterentwicklung. Dieses werden wir bei Pilz auch ausschöpfen.

MM

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