Drucken statt gießen

3D Systems bietet jetzt eine druckbare Kupfer-Nickel-Legierung

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Zwei neue Kunststoffe für den hochwertigen Seriendruck

Mit dem neuen transparenten Kunststoffmaterial „Figure 4 Tough Clear“ ist das erste Material seiner Art, das 3D Systems für seine „Figure 4 Plattform“ im Portfolio hat. Das Polymer ist für Teile für den Langzeitgebrauch und für funktionale Prototypen entwickelt, wie es dazu heißt. Komponenten, die daraus bestehen, sind laut Anbieter von hervorragender optischen Klarheit, die durch Nachbearbeitung noch verbessert werden kann. Das kann etwa für Flüssigkeits- und Gasströmungen zur Beobachtung des Innenlebens komplexer Baugruppen äußerst wertvoll sein. Außerdem könnte damit die Lichtdurchlässigkeit von Objektiven, Lichtleiter und Lichtabdeckungen erhöht respektive deren Reflexionsverhalten angepasst werden. Das Material gilt außerdem als schlagzäh, habe eine relativ hohe Zugfestigkeit und ein gutes Dehnungsverhalten. Diese Eigenschaften sollen zu acht Jahre stabil bleiben. Außerdem ist dieses Material für eine Vielzahl von Anwendungen mit hohen Stückzahlen von Kleinteilen wie Tragegriffe, Kurbeln, Knöpfe und Hebel, Halterungen und Konstruktionselemente, Einrastmechanismen und Befestigungselemente geeignet.

Anwendungsbeispiel eines Bauteils, das mit dem neuen, sehr transparenten Kunststoff „Figure 4 Tough Clear“ von 3D Systems gedruckt wurde. Es ist serientauglich, wie der Anbieter betont. Es neige übrigens nicht zum Vergilben und sei für Langzeitanwendungen tauglich.
Anwendungsbeispiel eines Bauteils, das mit dem neuen, sehr transparenten Kunststoff „Figure 4 Tough Clear“ von 3D Systems gedruckt wurde. Es ist serientauglich, wie der Anbieter betont. Es neige übrigens nicht zum Vergilben und sei für Langzeitanwendungen tauglich.
(Bild: 3D Systems)

Polyamid-SLS-Pulver sorgt für stabile 3D-Druckteile

Das zweite Kunststoffmaterial für den 3D-Druck, das 3D Systems neu auf Lager hat, heißt „DuraForm PAx Black“, das mit Druckern für das selektive Lasersintern (SLS) verarbeitet werden kann. Es ist das zweite druckbare Polymer, das Bauteile schafft, deren Qualität an die von spritzgegossenen Kunststoffteilen reicht, wie der Anbieter betont. Dazu sollten die Bauteile dampfgehont werden, was die Zugbruchdehunge erhöht und sehr glatte Oberflächen liefert. Es zeichne sich durch eine hohe Schlagfestigkeit bei hoher Bruchdehnung in jede Richtung aus. Es kann übrigens mit jedem handelsüblichen SLS-Drucker verarbeitet werden, unabhängig vom Hersteller, was die Integration in bestehende Produktionsabläufe erleichtert. Der Kunststoff sorge dabei für robuste und relativ leichte Serienteile, für Anwendungen wie Orthesen, Werkzeuggriffe, Schienen und Streben, Kanäle für raue Umgebungen, offene Scharniere sowie für Flüssigkeitsbehälter und Gehäuse, bei denen eine hohe Schlagzähigkeit gefordert ist. Es kann mit rund 120 Grad Celsius verarbeitet werden. Langzeitstabil ist es bei Innenanwendungen über fünf Jahre. Verarbeitet man das Rezyklat, empfiehlt sich die Zugabe von rund 30 Prozent Frischware.

Das zweite neue Kunststoffmaterial für den 3D-Druck heißt „Duraform PAx Black“. Es punkte mit seinen mechanischen Eigenschaften, die es mit Spritzgießteilen aufnehmen könnten, sowie mit seiner Recycelbarkeit. Diese Armlehne wurde daraus auf dem 3D-Drucker SLS 380 gefertigt.
Das zweite neue Kunststoffmaterial für den 3D-Druck heißt „Duraform PAx Black“. Es punkte mit seinen mechanischen Eigenschaften, die es mit Spritzgießteilen aufnehmen könnten, sowie mit seiner Recycelbarkeit. Diese Armlehne wurde daraus auf dem 3D-Drucker SLS 380 gefertigt.
(Bild: 3D Systems)

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