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Aus deutscher Sicht positiv zu sehen ist, dass die 8. Ministerkonferenz der Welthandelsorganisation WTO im Dezember 2011 die Aufnahme Russlands als Vollmitglied in die WTO beschlossen hat. Nach der Ratifizierung bis zum Juni 2012 wird dadurch der Export nach Russland leichter, insbesondere von bisher stark geschützten Industriegütern und Agrarerzeugnissen. Die Einfuhrzölle sollen bis 2020 im Durchschnitt von etwa 10 auf 7,8 % sinken.
Für Kroatien besteht bereits ein Präferenzabkommen
Für Industriegüter wurde eine Verringerung der Importzölle um 9,4 auf 6,4 % vereinbart. Für einzelne Warengruppen gelten bis 2020 noch Übergangsfristen. So werden die Zölle für Neuwagen nach dem Beitritt zur WTO zunächst von 30 auf 25 % gesenkt, bis 2019 sollen sie auf 15 % reduziert werden. Importe von Produkten aus der Informationstechnik sind mit dem Beitritt zollfrei. Kroatien soll zum 1. Juli 2013 das 28. Mitglied der Europäischen Union werden. Ein Präferenzabkommen besteht bereits.
* Hosnia Rabhioui ist Managing Director der Zoll- & Frachtzentrale Rhein-Main GmbH in 63179 Obertshausen.
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