Am Ende wegen Energiewende? Alarmierend! Vier von 10 Unternehmen denken an Abwanderung

Quelle: DIHK 2 min Lesedauer

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Die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) meldet, dass rund 40 Prozent von über 3.000 befragten Unternehmen sich mit Abwanderungsgedanken beschäftigen. Doch es gibt Chancen ...

Das Energiewende-Barometer steht fast auf Rot, wie eine Umfrage der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) unter deutschen Unternehmen ergab. Die Energiekosten belasten demnach so sehr, dass viele schon ans Abwandern denken. Doch es gibt auch Hoffnung ...(Bild:  DIHK)
Das Energiewende-Barometer steht fast auf Rot, wie eine Umfrage der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) unter deutschen Unternehmen ergab. Die Energiekosten belasten demnach so sehr, dass viele schon ans Abwandern denken. Doch es gibt auch Hoffnung ...
(Bild: DIHK)

Die Ergebnisse des aktuellen Energiewende-Barometers der DIHK lassen nichts Gutes ahnen. Denn von 3.280 befragten Unternehmen spielen über 1.300 aufgrund der hohen Energiekosten mit dem Gedanken der Abwanderung der Produktion ins Ausland. Demnach verfestigt sich vor allem der Abwanderungstrend bei den Industrieunternehmen. Bei den Industrieunternehmen mit über 500 Mitarbeitern denken inzwischen sogar mehr als die Hälfte darüber nach. Dr. Barbara Frei, Executive Vice President Industrial Automation, Schneider Electric kommentiert die Studie. Frei leitet das globale Industrial Automation Business bei Schneider Electric und ist seit 2019 Mitglied des Executive Committee des Unternehmens. Sie ist davon überzeugt, dass Energiesicherheit auch ohne Offshoring möglich ist.

Digitale Technologien können helfen

Die Verlagerung an einen neuen Standort im Ausland ist für jeden Hersteller eine schwierige Entscheidung. „Doch die Unsicherheit über die Energieversorgung und deren Kosten veranlasst einige deutsche Hersteller, diese Option in Betracht zu ziehen, weil sonst droht, dass sie ihre Produktionskapazitäten einschränken müssen“, so Frei. Doch die gute Nachricht sei, dass sich eine Energiesicherheit auch ohne Standortverlagerung erreichen ließe. Denn Unternehmen, die auf ihre Betriebs- und Energieeffizienz achten, können Kosten sparen und sogar wachsen, meint Frei. Das Potenzial moderner digitaler Technologien (Automatisierung, Datenanalyse und künstliche Intelligenz) bietet nämlich auch kleinen und mittleren Unternehmen innovative Ansätze, um die Energieeffizienz um bis zu 35 Prozent zu steigern. So könnten auch fundiertere Produktionsentscheidungen auf Basis von Echtzeitdaten getroffen werden. Frei: „Durch die Vorteile der Digitalisierung können Hersteller ihre Betriebskosten steuern und wettbewerbsfähig bleiben.”

Schneider Electric kann KMU beistehen

Und Frau Frei weiß, wie es geht. Schneider Electric hat mit über 168.000 Mitarbeitenden (davon rund 5.000 in Deutschland) im Jahr 2023 trotzdem einen Rekordumsatz von 36 Milliarden Euro erzielt und gleichzeitig weitere Meilensteine auf dem Weg zu einer nachhaltigen Entwicklung erreicht. Das Unternehmen zählt zu den weltweit führenden Anbietern in Sachen digitaler Transformation von Energiemanagement und Automatisierung. Seit über 15 Jahren setzt man auch auf nachhaltiges und energieeffizientes Wirtschaften. Und schon lange vor der aktuellen Energiekrise habe es sich Schneider Electric zur Aufgabe gemacht, seinen Kunden ein nachhaltig erfolgreiches Wirtschaften im Einklang mit den klima- und energiepolitischen Zielen zu ermöglichen. Dazu bietet das Unternehmen neben digitalen IoT-Technologien für die Bereiche Industrie, Gebäude, Rechenzentren und Energieversorgung ein umfassendes Angebot an Service- und Consulting-Leistungen an.

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