Werkzeugmaschinen Amada dokumentiert mit neuem Solution Center die Wertschätzung für den Kunden

Redakteur: Dietmar Kuhn

Für Deutschland und die angrenzenden Länder unterhält der Werzeugmaschinen-Hersteller Amada schon seit vielen Jahrzehnten in Haan bei Düsseldorf einen Service Center. Nicht zeitgemäß, zu klein und mit fehlender Attraktivität musste eine andere Lösung her. Diese zeigt sich in dem jetzt neu errichteten Amada Solution Center, der ebenfalls in Haan auf grüner Wiese geplant und errichtet wurde.

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Amada Japan hat es schon, Amada USA hat es schon und jetzt hat es auch die Amada GmbH in Haan bei Düsseldorf: Das Amada Solution Center, das nach demselben Konzept und mit der gleichen Architektur gestaltet wurde wie die Spiegelbilder in USA und Japan. Einen derartigen Unternehmenskomplex, großräumig, großzügig, architektonisch ansprechend und mit viel Hightech ausgestattet kannte man noch vor wenigen Jahren nur aus Sciencefiction-Filmen.

Auf einer rund 71 000 m2 großen und künstlich geschaffenen Parklandschaft, die als Hügellandschaft mit mehreren Hundert Bäumen bepflanzt ist, sind im ersten Bauabschnitt Vorführzentrum, Verwaltung, Amada School und das Logistikzentrum fertiggestellt worden. Im zweiten Bauabschnitt der bis Mitte 2010 fertiggestellt sein soll finden sich das Amada Sägetechnik European Headqater sowie der Amada Werkzeugbau wieder.

„Das neue Solution Center soll mehr als nur ein reines Besucherzentrum sein. Es soll vielmehr ein Ort sein, an dem der Amada Konzern Werte mit Leben erfüllt“, sagt Frank Mörchel, Geschäftsführer der Amada GmbH. Er ist bereits seit über 30 Jahren im Unternehmen engagiert und hat sich bis zum Management hochgearbeitet. Mit dem Solution Center setzt Amada jetzt ein deutliches strategisches Zeichen für den deutschen und europäischen Markt.

Amada nutzt Erdwärme zum Heizen und Klimatisieren

Bei Amada wird immer wieder die Wichtigkeit betont mit der Natur im Einklang zu leben. Dies ist mit dem neuen Komplex auch sehr gut gelungen. Dies beweist Amada schon allein durch die anmutend gestaltete Landschaft. Darüber hinaus ist das Energiekonzept besonders erwähnenswert. Denn in Haan bedient sich Amada der Erdwärmegewinnung zum Heizen und Klimatisieren sämtlicher Innenräume. Dabei werden keinerlei fossile Brennstoffe eingesetzt wobei auch keine Emissionen entstehen.

Genutzt wird das Prinzip der Geothermie mit Hilfe von entsprechenden Erdwärmesonden, wobei eine Wärmeträgerflüssigkeit in vertikal nach unten verlaufenden Rohren zirkuliert. Dabei erwärmt sie sich, weil die Temperatur der Erdkruste mit zunehmender Tiefe ansteigt. Mit einer entsprechenden Anzahl von Bohrungen sowie deren großer Tiefe potenzieren sich die Möglichkeiten der Energiegewinnung. Im Amada-Fall ist das Geothermiefeld mit 53 Tiefbohrungen von je 130 m ausreichend bemessen.

Verscheidene Bereiche für Beratung, Live-Demonstrationen und Schulungen

Das Amada Solution Center besteht aus den drei großen Einheiten Customer Hall, Show Room und Amada School. Sie dienen im Wesentlichen der Beratung und Erarbeitung von Lösungen, der Live-Demonstration des Amada-Maschinen-Portfolios sowie dem Training und der Schulung eigener Mitarbeiter, aber vor allem der Kunden.

Die Customer Hall bildet das Herzstück des Amada Solution Centers. Überaus großzügig dimensioniert, von fast allen Seiten lichtdurchflutet bietet sie einen Rundum-Blick und dient als Empfangshalle die sich über zwei Ebenen erstreckt – die sogenannte 1st- und 2nd-Lobby. Eine zentrale Rolle nehmen vier P&P-Rooms (Proposals and Presentation) ein in denen Amada-Mitarbeiter zusammen mit dem Kunden dessen maßgeschneiderte Lösungen erarbeiten und besprechen. Auch hier findet sich wieder eine exzellente Technik um die Lösungen auch zu visualisieren.

Der Show Room bildet die Präsentationsplattform für das gesamte Amada-Maschinenportfolio. Anwendungstechniker von Amada können hier dem Kunden die entsprechenden Fertigungslösungen live demonstrieren. Dafür wurde der Show Room auch überaus üppig dimensioniert. Mit Hallenkränen können Maschinen über andere Maschinen von einem Hallenende zum anderen gehievt werden.

Amada-School vermittelt Fachwissen in kleinen Gruppen von Maximal sechs Leuten

Damit die Kunden auch mit den Hightech-Anlagen von Amada optimal arbeiten können müssen sie hervorragend geschult sein. Dafür gibt es die Amada-School. Dort sollen die Kunden, aber auch eigene Mitarbeiter Maschinen und Anlagen anfassen können und auf spielerische Art und Weise diese begreifen. Dort wird das notwendige Fachwissen in kleinen Gruppen von maximal sechs Teilnehmern vermittelt.

Alles in Allem bildet der neue Amada-Komplex eine rundum gelungene Sache mit wohl durchdachten Dependancen. Wenn auch nach japanischem Vorbild gestaltet, so sagt Toshia Takagi: „Die Amada GmbH ist durchaus ein deutsches Unternehmen mit Mitarbeitern die ihre Kunden in Deutschland und Europa verstehen und diesen in allen Belangen zur Seite stehen.“

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