Anlagenoptimierung Anlagenoptimierung mittels TPM

Redakteur: Mag. Victoria Sonnenberg

Condition Monitoring beschreibt einen Ansatz, um den Zustand von Maschinen und Anlagen zu überwachen. Dabei geht dies über die Aufgabenstellung Schwingungsanalyse hinaus und bezieht neuerdings alle Parameter der Betriebsanlagen, bis hin zum Energieverbrauch, mit ein.

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Kontinuierliche Schwingungsüberwachung mit dem Efector Octavis.
Kontinuierliche Schwingungsüberwachung mit dem Efector Octavis.
(Bild: IFM Electronic)

Vom Grundsatz her ist Condition Monitoring unweigerlich mit TPM verbunden und stellt ein maßgebliches Werkzeug zur Erhöhung der Leistung und der Verfügbarkeit von Maschinen und Anlagen dar. Stellt sich die Frage: „Was verbirgt sich hinter dem Ausdruck TPM?“ Der offizielle Wortlaut heißt: „Total Productive Management“. Weit verbreitet ist auch die Bezeichnung „Total Productive Maintenance“.

TPM steigert Produktivität und erhöht die Verfügbarkeit der Betriebsanlagen

Das Ziel von TPM ist, die Produktivität zu steigern und die Verfügbarkeit der Betriebsanlagen zu erhöhen. Es ist jedoch ein Irrtum zu glauben, TPM sei nur etwas für Instandhalter. Splittet man den Begriff TPM auf, so steht Total für einen ganzheitlichen Ansatz, der sich über alle Bereiche und Führungsebenen im Unternehmen erstreckt. Productive steht im Sinne der Visualisierung und Bekämpfung aller Verluste im Prozess und Managemant im Sinne von Leadership. Der eingeschlagene Weg zur Erlangung des angestrebten Zieles wird konsequent und nachhaltig beschritten. Hier gilt der Grundsatz: „Wer will, findet Wege – wer nicht will, findet Gründe.“

Instandhaltung als Teilbereich und Condition Monitoring als Werkzeug von TPM

Der Bereich Instandhaltung ist somit ein Teilbereich von TPM und Condition Monitoring ist ein Werkzeug für das TPM. Vom International TPM Institute, Inc., wurde ein neuer Prozess entwickelt, der das Ziel verfolgt, als Werkzeug für das TPM zu dienen und Transparenz von Maschinen und Anlagen zu schaffen. Dieser Prozess wird als TPEM (Total Productive Equipment Management) bezeichnet und gliedert sich dem TPM unter.

Ziele von TPEM sind höchste Leistung und Verfügbarkeit

Beim TPEM dreht sich alles um das Management der Betriebsanlagen, mit dem Ziel, das höchste Niveau von Leistung und Verfügbarkeit zu erreichen. Weil dabei der Mensch und die Organisation in den Hintergrund rückt, ist die Einführung von TPEM in europäisch geprägten Unternehmen deutlich einfacher. Als Grundlage zur Schaffung von Transparenz der Betriebsanlagen ist es notwendig, möglichst viele und aussagekräftige Informationen aus den Anlagen zu sammeln. Dabei sollte der Mensch nach Möglichkeit nicht der bestimmende Faktor sein.

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