Werkzeugmaschinenlabor WZL Arbeitskreis Werkzeugschnittstelle gegründet

Redakteur: Bernhard Kuttkat

Das Werkzeugmaschinenlabor (WZL) der RWTH Aachen hat mit mehreren Unternehmen einen Arbeitskreis Werkzeugschnittstelle gegründet. Ziel ist es, Werkzeugschnittstellen und -spannsysteme hinsichtlich ihrer Leistungsfähigkeit und Einsatzeigenschaften in verschiedenen Anwendungen (Dreh-/Fräs-/Bohrbearbeitung, automatischer/manueller Werkzeugwechsel) zu beurteilen und Optimierungsansätze aufzuzeigen.

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Weitere Aufgaben sind beispielsweise die Ermittlung der Grenzbelastbarkeit oder erreichbaren Grenzdrehzahlen. Um den unterschiedlichen Untersuchungsschwerpunkten gerecht zu werden, ist der Arbeitskreis thematisch in die zwei Arbeitsgruppen „rotierende Werkzeuge“ (Fräsen und Bohren) und „stehende Werkzeuge“ (Drehmaschinen-Anwendung) aufgeteilt.

Bereits in der Vergangenheit die Normung forciert

Bereits in der Vergangenheit wurde am Werkzeugmaschinenlabor (WZL) die Thematik der Werkzeugschnittstelle sowie des Spannsystems in verschiedenen Arbeitskreisen, Forschungs- und Industrieprojekten mit unterschiedlichen Fragestellungen untersucht. Durch die intensive Zusammenarbeit beteiligter Firmen in einem durch das WZL koordinierten Arbeitskreis konnte zum Beispiel der Hohlschaftkegel (HSK) zur Normung (DIN 69893) geführt werden. In Ergänzung zu dieser Norm wurden im Rahmen eines weiteren Arbeitskreises Grenzlasten für HSK-Schnittstellen definiert und in einer VDMA-Richtlinie (34181) zusammengefasst.

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