Hans-Jürgen Warnecke Innovationspreis 2013

Ausgezeichnet: Prothesen fürs Herz und definierte Lacktropfen

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1. Preis – Teil 2: Tropfen definierter Größe beim Lackieren

Neue Wege in der Lackierung durch verlustfreies Beschichten brachten für Dr. Oliver Tiedje, Wolfgang Niemeier und Abteilungsleiter Dr. Michael Hilt einen weiteren gleichberechtigten ersten Platz.

Spritzlackierprozesse erzeugen immer Materialverluste in Form von Lacknebel, der nicht auf dem zu lackierenden Objekt abgeschieden wird, dem sogenannten Overspray. An dieser Stelle setzt das IPA-Team an: Bei dem prämierten Lackierverfahren werden laut IPA gezielt Tropfen definierter Größe erzeugt, die zielgenau appliziert werden.

Damit kann Energie eingespart und der Materialverbrauch reduziert werden, und es können nichtwertschöpfende manuelle Arbeiten, zum Beispiel bei der Maskierung für Mehrfarbenlackierungen, vermieden werden. Der Lack wird den Angaben zufolge nicht mehr in der Lackierpistole zerstäubt, das heißt in Tropfen unbekannter Größe und Richtung zerteilt. Vielmehr werden durch die sehr kurze Öffnungszeit der neu entwickelten Düse definierte Lacktropfen erzeugt.

Der Nutzen der Innovation liege vor allem in der Ressourcen-Effizienz. Die aufwändigen Maßnahmen zur Entfernung des Lacknebels können deutlich reduziert werden, es wird Lackmaterial eingespart, und durch den entfallenden Overspray ist eine Entsorgung von Lackschlamm nicht mehr erforderlich.

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