Hans-Jürgen Warnecke Innovationspreis 2013

Ausgezeichnet: Prothesen fürs Herz und definierte Lacktropfen

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Inkubator für die industrielle Servicerobotik

rob@work3: Der Inkubator für die industrielle Servicerobotik ist das Projekt von Alexander Bubeck, Christian Connette, Maik Siee, Theo Jacobs, Benjamin Maidel und Kai Pfeiffer.

Es besteht eine große Kluft zwischen Forschungsrobotern und den in der Industrie angewandten Automatisierungssystemen. Grund dafür sind hochpreisige und im industriellen Umfeld wenig robuste Komponenten sowie der aufwendige und teure Technologietransfer in funktionierende Systeme.

Mit dem rob@work3 haben die Forscher des Fraunhofer IPA einen vielseitigen mobilen Roboter entwickelt, der alle „state of the art“-Techniken der Servicerobotik in einem beinhaltet. Dadurch lassen sich der Entwicklungsaufwand für Serviceroboter-Anwendungen sowie die Zeit bis zur Markt reife drastisch senken, ohne dabei auf die erforderliche Robustheit und Laufzeit für die industrielle Anwendung zu verzichten.

Einsetzbar ist rob@work3 unter andereme in Montage, Fertigung und Intralogistik.

Flexibles System für die effiziente Turbinenfertigung

Die Automatisierte Entgratung – ein flexibles System für effiziente Turbinenfertigung ist von Manuel Drust, Alexander Kuss und Thomas Dietz entwickelt worden.

Schneller und gleichmäßiger entgratet: Kennzeichnend für die Produktion im Großmaschinenbau sind sehr individuelle Bauteile. Daher spielen dort die Automatisierung und die Adaption von Lageungenauigkeiten im Prozess eine bedeutende Rolle. Aufgrund fehlender Alternativen wurde die Entgratung von Turbinenteilen bisher manuell durchgeführt.

Am Fraunhofer IPA haben Forscher ein flexibles roboterbasiertes System entwickelt, um diesen Prozess zu automatisieren. Zum einen lassen sich durch die automatische Programmerstellung insbesondere Durchlaufzeiten reduzieren und Kosten senken.

Zum anderen wird die Positionstreue des robotergeführten Werkzeugs am Bauteil verbessert und damit die Qualität bei der Entgratung erhöht. Übertragbar ist das Verfahren auch auf ähnliche Prozesse, beispielsweise auf das Schweißen oder Kleben.

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