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Motek 2017 Automated Guided Vehicles für mehr Flexibilität

| Redakteur: Andrea Gillhuber

Mithilfe von fahrerlosen Transportsystemen können verschiedene Formate transportiert werden. Außerdem können sie als Fertigungspuffer eingesetzt werden.

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Der Maschinenbauer Tünkers aus Ratingen bietet in Kooperation mit dem AGV-Spezialisten Sinova aus Brasilien diverse Automatisierungslösungen für den europäischen Markt an. AGV: Automated guided Vehicles (Fahrerlose Transportsysteme). Neben Versorgungs-AGVs zum Transport der Teile zwischen Bestands- und Produktionslinie sowie Transport-AGVs zum freien Transport von Teilen durch Gänge und Flure können auch Prozesslinien-AGVs für die Bearbeitung und Montage installiert werden. Hierzu werden fahrerlose Plattformen mit Spann- und Greiftechnik aus dem Baukastensystem des Unternehmens versehen.

Das Herz eines AGV ist ein Industrie-PC. Er ist verbunden mit den Steuerungen, Controllern, Sensoren und Aktoren, die über Kommunikationsprotokolle wie Ethernet, Ether-CAT, RS232 und optional CAN-Bus kommunizieren.

Das AGV verfügt über ein Kamerasystem, das am Boden des Fahrzeuges platziert ist. Darüber werden die zur Orientierung notwendigen optischen Signale oder Kontraste identifiziert. Über einen Regelkreis findet eine automatische Fehlerkorrektur statt, die in Bewegungssignale des AGVs umgesetzt wird. Das System erkennt anhand der Streckenauswahl Abzweigungen entsprechend einem programmierten Ziel.

Die Navigation der Systeme kann per Induktion, Optik oder Laser erfolgen.

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