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Inzwischen wird die weiterentwickelte Version V2.0 erfolgreich vermarktet. Moderne Algorithmen und neue Prüfstrategien auf Basis moderner Software der GPP-Lösung sind wie folgt charakterisiert:
- Die Verwendung von mindestens zwei oder mehreren digitalen Kamerasystemen ist technischer Standard, mehrere Seitenkameras werden je nach Maschinentyp eingesetzt und erhöhen die Auswertesicherheit. Die modernen Industrie-Kameras erlauben einerseits High-Speed-Prüfgeschwindigkeiten. Gleichzeitig sind dadurch kostengünstige Anpassungen an die kundenseitigen Anforderungen machbar.
- Mit Seitenkameras werden unterschiedliche Längen, Durchmesser (größter, kleinster, mittlerer) und Radien, verschiedene Abstände, Gewinde (Außendurchmesser, Innendurchmesser, Steigung, Flankendurchmesser, Flankenwinkel), diverse Winkel, Geradheiten, Konturen vermessen. Es können verschiedene Gewindearten geprüft werden, ebenso auch Mehrfachgewinde.
- Mit Kopfkameras werden Kopfdurchmesser, Rundheiten, Schlitze vermessen, aufklaffende Risse sowie Haarrisse werden geprüft. Der Innenangriff wird auf Vorhandensein sowie auf Beschädigungen kontrolliert, Schlüsselweiten und Eckmaße werden gemessen.
Kunden schätzen besonders Zusatzfunktionen der Prüfmaschine
Besonders gewürdigt werden von den Kunden Zusatzfunktionen wie die automatische und konfigurierbare Überwachung der Ausbringung und deren Verifikation mit den Prüfergebnissen oder Druckluftüberwachungen. Gern wird auch die Option Farberkennung verwendet, um etwaige Mängel an der Beschichtung zu erkennen.
GPP entwickelte die Auswertealgorithmen unter Verwendung moderner Techniken wie Multithreading. In der Kombination mit leistungsfähiger Rechentechnik mit Duo-/Quad-Core-Prozessoren wird eine wesentlich größere Leistungsfähigkeit in der vielfältigen Vermessung erzielt. Die Anwendung mathematisch-statistischer Verfahren verhindert eine Kompensation von Fehlern durch Superposition.
Programme für die Prüfmaschine lassen sich einfach erstellen
Kunden der GPP hoben die einfache Erstellung von Prüfprogrammen hervor. Eine beliebige Anzahl frei wählbarer Messbereiche führt zu hoher Flexibilität der Software. Insbesondere sind im Gegensatz zu manchen Wettbewerbsprodukten keine speziellen Bildverarbeitungskenntnisse notwendig.
Die Erfahrung zeigt, dass die mechanischen Komponenten, abgesehen von der Beseitigung von Verschleiß- und Gebrauchsspuren, meist über Jahrzehnte einwandfrei funktionieren. Oftmals jedoch sind sicherheitstechnische Aspekte wie Arbeits- und Lärmschutz einzubringen.
Prüfmaschinen-Modernisierungen können unterschiedlichen Umfang annehmen
Modernisierungen können dabei unterschiedlich umfangreich ausgeführt werden. Insbesondere die Prüftechnik, also zum Beispiel Bildverarbeitung mit gegebenenfalls zusätzlichen, ergänzenden Prüffunktionen kann eine Prüf- und Sortiermaschine im Rahmen eines Retrofits kostengünstig um einige Jahre verjüngen und im Wert steigern. Mit zusätzlicher Modernisierung der Steuerungs- und Leistungsteile, der Pneumatik und eventuellen Ergänzungen im Bereich der Mechanik unter Berücksichtigung der neuesten Maschinenrichtlinien erhält der Kunde somit ein neuwertiges Gerät.
Insbesondere in den letzten zwei Jahren bewährte sich das Prüfsystem bei der Modernisierung vorhandener Prüf- und Sortiermaschinen. Dabei wurden durch GPP unter anderem Maschinen der Baureihen HPS und Pace modernisiert.
Somit ist die Modernisierung oder das Retrofit von Prüf- und Sortiersystemen eine kostengünstige Möglichkeit, an den Innovationen der technischen Weiterentwicklung von Prüfsystemen zu partizipieren.
Dipl.-Ing. Catrin Urbanneck ist Leiterin Softwareentwicklung bei der GPP Chemnitz Gesellschaft für Prozeßrechnerprogrammierung mbH.
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