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Neu entwickelte Streamfinishanlage speziell für die Messtechnikintegration ausgelegt
Otec Präzisionsfinish in Straubenhardt produziert als global agierendes Unternehmen Maschinen zur präzisen und wirtschaftlichen Oberflächenbearbeitung. Die im Hause entwickelten Schleppfinish- und Streamfinishanlagen ermöglichen die gezielte Schneidkantenpräparation von Zerspanwerkzeugen. Neben dem Glätten und Polieren von Produkten aus der Medizintechnik wie etwa Knie-Implantaten sowie aus der Schmuck- und Uhrenindustrie und der Metallindustrie bieten die Maschinen durch die schonende und reproduzierbare Kantenpräparation eine Alternative zu anderen Verfahren wie dem Bürsten oder Strahlen.
Bei der Streamfinishanlage SF Compact handelt es sich um eine gegenüber ihren Vorgängern SF 1 bis SF 5 kleinere und für die Automatisierung angepasste Maschine, die durch einen Sechs-Achs-Knickarmroboter sowie ein optisches Messsystem erweitert wurde (Bild 1). Das gesamte Projekt wird über die Projektform ZIM (Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand) durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie BMWi und die AiF Projekt GmbH gefördert.
Die neu entwickelte SF Compact wurde speziell für die Integration von Messtechnik ausgelegt und angepasst. Der Behälterdurchmesser sowie die Anzahl der Werkzeughalter wurden reduziert unter Berücksichtigung der Einhaltung eines ausreichenden Arbeitsraumes, um eine Maschinenbestückung mit dem Roboter sicher durchführen zu können (Bild 2).
Räumliche Trennung von Arbeits- und Messraum reduziert Störfaktoren
Ein Drei-Backen-Zentrischgreifer innerhalb der Maschine sorgt für den nötigen Werkzeughalt im Präparationsprozess und bietet die Grundlage für den automatisierten Werkzeugwechsel. Weiterhin wurde eine Staubschutztür in die Maschine integriert, um den Zugriff des Knickarmroboters zu ermöglichen.
Durch die räumliche Trennung von Arbeitsraum und Messraum kann der Einfluss von Störfaktoren wie etwa mechanischen Schwingungen, Verfahrensmittelstaub oder durch thermische Einflüsse reduziert werden. Außerdem lässt die räumliche Trennung die messtechnische Erfassung parallel zur Bearbeitung zu (Bild 3).
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