Schneidkantenpräparation

Automatisierte Kontrolle von Werkzeugschneidkanten

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Integrierte Messtechnik intelligent nutzen

In Abhängigkeit des Messfeldes werden Messzeiten im zweistelligen Sekundenbereich erzielt. Diese kurzen Messzeiten ermöglichen eine schnelle In-linemessung parallel zur Präparation des nächsten Werkzeugs. Es entstehen keine durch das Messsystem selbst verursachten Stillstandszeiten.

Die messtechnische Erfassung durch den integrierten IF-Sensor R25 bietet die Möglichkeit der selbstoptimierten Fertigung. Sollte ein vom Anwender eingestellter Kantenradius an einem Werkzeug nicht erreicht werden, wird das bei der Analyse erkannt und das Werkzeug erneut dem Prozess zugeführt.

Auch Nachbearbeitung soll automatisiert werden

Durch genaue Kenntnisse der Prozessparameter sowie des Verfahrensmittels und der zu präparierenden Werkzeuge soll künftig auch eine automatisierte Nachbearbeitung gewährleistet und dadurch eine gleichbleibend hohe Produktqualität gesichert werden. Bei der ersten Präparation neuer Werkzeuge können Prozessparameter gezielt nach den gewünschten Radien ausgelegt werden, wodurch es möglich wird, noch flexibler und wirtschaftlicher zu arbeiten.

* Prof. Dr. h. c. Dr.-Ing. Eckart Uhlmann ist Leiter des Fraunhofer-Instituts für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik (IPK) in Berlin, Dr.-Ing. Dirk Oberschmidt ist Leiter der Abteilung Mikroproduktionstechnik des Instituts, M. Sc. Yves Kuche ist wissenschaftlicher Mitarbeiter dieser Abteilung

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