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Eine besondere Flexibilität war gefragt, um für verschiedene nachfolgende Bearbeitungsprozesse möglichst viele Optionen vorzusehen. Gleichzeitig durfte die Bedienung des Bearbeitungszentrums durch die Zellen nicht deutlich komplizierter werden, um den zusätzlichen Schulungsbedarf gering zu halten.
Greifvorrichtung für alle Werkstückformen
Zu den anspruchsvollen Konstruktionsaufgaben gehörte die Flexibilität, die Zelle für den vom Anwender favorisierten Roboter verfügbar zu machen, weil Einzellösungen nicht gewünscht waren. Sie hätten dem Anspruch der erhöhten Standardisierung in Anlagen widersprochen. Nicht nur an der Schnittstelle zwischen Steuerung und Roboter wurde die geforderte Flexibilität zur Herausforderung, sondern ebenso am Übergang zum eigentlichen Werkstück.
Die Greifvorrichtungen sollten ebenfalls für nahezu alle denkbaren Werkstückformen passen. Realisiert wird dies entweder mit Doppel- oder Dreifach-Parallelgreifern mit je zwei oder drei Backen.
Roboterzellen eröffnen neue Möglichkeiten für Werkzeugmaschinen
Maschinen, die auf eine einfache Bearbeitung hin ausgelegt sind, können mit der Roboterzelle deutlich komplexer werden, bis hin zur Komplettbearbeitung. Den hierfür nötigen Umspannvorgang übernimmt der Roboter.
Dabei sind alle wiederholbaren Abläufe mit einer hohen Genauigkeit gewährleistet, mangels derer man sonst versucht, auf das Umspannen zu verzichten. Zuverlässig und fehlerfrei erledigt der Roboter auch die monotone Arbeit des Be- und Entladens hauptzeitparallel, bis zu einer ganzen Schicht arbeitet das System „alleine“. Die Werkstücke werden vor und nach der Bearbeitung in Trays oder in Rollenwagen aufbewahrt.
Trotzdem erlaubt die Konstruktion der Zelle jederzeit das manuelle Eingreifen und die Bedienung. Sie wurde so angelegt, dass trotz minimalen Platzbedarfes der Zugang jederzeit von allen Seiten möglich ist. In Verbindung mit moderner Messtechnik kann die Automationszelle auch dazu verwendet werden, Parameter online zu korrigieren und dadurch Verschleiße an den Werkzeugen zu kompensieren. Solche Maßnahmen erhöhen unter anderem die Produktionssicherheit.
Automatisierte Standard-Roboterzellen neu im Angebot
Die Bartsch GmbH verfügt über 13 Jahre Erfahrung in den Bereichen Sondermaschinenbau und Robotik. Mit der Entwicklung der standardisierten Zellen ist man einen Schritt weitergegangen, außer kundenspezifischen Einzellösungen das gewonnene Wissen auch für modulare Standardzellen zu nutzen.
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