Reaktives Spritzgießen Automatisierungsbasis Spritzgießtechnik
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Die angewandte Forschung und Entwicklung innovativer Technologien sowie die enge Zusammenarbeit mit führenden Industrieunternehmen ist das Kerngeschäft der Forschungsinstitute innerhalb der Fraunhofer-Gesellschaft – so auch im Bereich der Material- und Prozessentwicklung für Faserverbundwerkstoffe am Fraunhofer-Institut für Chemische Technologie (ICT) in Pfinztal. Im Zeitraum 2007 bis 2011 wurde dort die Keimzelle für ein zukunftsträchtiges Verfahren zur Herstellung endlosfaserverstärkter Verbundstrukturen mit einer thermoplastischen Matrix namens „reaktives Spritzgießen“ entwickelt. Die Schritte von der Idee über Machbarkeitsuntersuchungen bis zur industriellen Umsetzung werden nun in komprimierter Form erläutert. Auf der Fachtagung Carbon Composites 2012 am 22. November in Augsburg wird ausführlich auf das Verfahren und die Automatisierungstechnik eingegangen.
Automatisierte Spritzgießtechnik für Endlosfaserstrukturen nutzen
Endlosfaserverstärkte Faserverbundwerkstoffe mit polymerer – duroplastischer oder thermoplastischer – Matrix erhalten wegen ihres hohen Leichtbaupotenzials zunehmend Einzug in automobile Serienanwendungen. Um damit künftig die gewünschten Stückzahlen produzieren zu können, ist die Verfügbarkeit neuer, großserienfähiger Verfahren notwendig. Mit dieser Motivation wurden vor fünf Jahren am Fraunhofer-ICT erste Ideen für eine reaktive Verarbeitung thermoplastischer Matrixsysteme mit großserienfähiger Spritzgießtechnik geschmiedet. Die Grundidee war dabei, die Vorteile der hochautomatisierten Spritzgießtechnik zur Herstellung thermoplastischer endlosfaserverstärkter Strukturen auf einer kompakten Anlage zu nutzen.
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