Schleifen

Bandschliff erreicht neues Niveau durch Kontaktscheibenoptimierung

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Der Versuchsstand mit Roboter wurde aus acht Komponenten so erstellt, dass er einer professionellen Fertigungszelle entspricht (Bild 2):

  • 1. sechsachsiger Roboter ABB4400 (60 kg Tragkraft);
  • 2. Bandschleifmaschine MSM 3R/2R der Firma carat robotic innovation GmbH;
  • 3. pneumatisches Andrucksystem (Hersteller Festo, Typ XK30730)
  • 4. Feinwaage des Typs Kern 572 (Messbereich bis 12,1 kg, Auflösung: 0,05 g);
  • 5. Absauganlage mit integrierter Filtereinheit;
  • 6. Schleifband der Serie XK870X des Herstellers VSM (P60 Sinterkorund);
  • 7. Kontaktscheiben aus Vulkollan- und Kunststoffschaumlamellen von Friedrich August Picard GmbH & Co. KG;
  • 8. Proben aus legiertem Stahl der Zusammensetzung X5CrNi18–10 (Werkstoff 1.4301).

Korrekte Versuchsdurchführung nur unter konstanter Andruckkraft

Hauptziel des Forschungs- und Entwicklungsprojekts ist die Optimierung des Zeitspanvolumens des Bandschleifprozesses. Bei allen Versuchsreihen wurden Proben des Werkstoffs 1.4301 verwendet und vor jedem Schleifvorgang wurde zunächst das Probengewicht mithilfe der Feinwaage ermittelt. Über das Probengewicht, die Dichte der Stahlprobe und die bekannte Probengeometrie konnte die jeweilige Probenlänge genau bestimmt werden. Nach der Gewichtsbestimmung wurde die Probe in eine speziell entwickelte Werkstückaufnahme eingespannt und durch den Roboter vor die Kontaktscheibe der Bandschleifmaschine MSM 3R/2R positioniert.

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