Weiterhin Jobverluste Stellenabbau in Bayerns Metall- und Elektrobranche geht weiter

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Bayerns Metall- und Elektroindustrie hat in der ersten Jahreshälfte nach Angaben der Branche 11.000 Arbeitsplätze abgebaut, heißt es von den Verbänden Bayme und VBM ...

Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der beiden bayerischen Arbeitgeberverbände Bayme und VBM, appelliert angesichts des anhaltenden Stellenabbaus in der Metall- und Elektroindustrie, gemeinsam mit der IG Metall der Deindustrialisierung endlich Einhalt zu gebieten ...(Bild:  (c) Copyright 2022, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten)
Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der beiden bayerischen Arbeitgeberverbände Bayme und VBM, appelliert angesichts des anhaltenden Stellenabbaus in der Metall- und Elektroindustrie, gemeinsam mit der IG Metall der Deindustrialisierung endlich Einhalt zu gebieten ...
(Bild: (c) Copyright 2022, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten)

Ende Juni arbeiteten noch 836.000 Beschäftigte in Bayerns wichtigstem Industriezweig, wie die Arbeitgeberverbände Bayme und VBM nach eingehender Analyse mitteilen. Seit Anfang 2024 hat die unter Umsatz- und Auftragsrückgängen leidende M+E-Branche, wie es weiter heißt, aber schon gut 35.000 Stellen gestrichen. In den kommenden Monaten sei mit einer Fortsetzung des Stellenabbaus zu rechnen. Besonders trüb sind die Aussichten wohl im Automobilsektor und bei den Herstellern elektrischer Ausrüstungen, wie man liest. In diesem Monat beginnen aber auch die Tarifverhandlungen in diesen Industriezweigen.

Die Deindustrialisierung muss gestoppt werden

Die zwei Arbeitgeberverbände kombinieren ihre Mitteilung deshalb mit dem Ruf nach einem moderaten Abschluss und einem Appell an die IG Metall, dass das gemeinsame Ziel heißen muss, die wohlstandsvernichtende Deindustrialisierung zu stoppen und den Grundstein für eine nachhaltige und dauerhafte Reindustrialisierung zu legen. Das jedenfalls betonte der Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt. Viele Unternehmen der Branche sind bekanntlich seit Jahren in der Krise. So sank die M+E-Produktion in Bayern im zweiten Quartal ein weiteres Mal. Sie war demnach um 3,4 Prozent niedriger als noch vor einem Jahr. Nach dem Ende des ersten Halbjahres hatte sich die Stimmung in der deutschen Industrie insgesamt laut Ifo-Geschäftsklimaindex im Juli und August allerdings verbessert. Man darf gespannt sein, wie es weitergeht.

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