Bücher füllen sich Maschinen- und Anlagenbauer profitieren weiter vom Ausland

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Der deutsche Maschinen- und Anlagenbau hat auch im Juli mehr Aufträge erhalten als ein Jahr zuvor, wie der Branchenverband VDMA berichtet ...

Der VDMA-Volkswirt Dr. Johannes Gernandt freut sich über steigende Aufträge für den deutschen Maschinen- und Anlagenbau aus dem Ausland. Gleichzeitig hält er die Absatzprobleme im Inland für ein Problem, das auf die Politik zurückzuführen ist ...(Bild:  Sarah Kastner Fotografie)
Der VDMA-Volkswirt Dr. Johannes Gernandt freut sich über steigende Aufträge für den deutschen Maschinen- und Anlagenbau aus dem Ausland. Gleichzeitig hält er die Absatzprobleme im Inland für ein Problem, das auf die Politik zurückzuführen ist ...
(Bild: Sarah Kastner Fotografie)

Der preisbereinigte Wert der Orders aus dem Ausland lag laut VDMA zwei Prozent über dem Vorjahresergebnis. Aus dem Ausland kamen vier Prozent zusätzliche Aufträge, während im Inland drei Prozent weniger bestellt wurde. VDMA-Volkswirt Dr. Johannes Gernandt hält die Absatzkrise im Heimatmarkt sogar für hausgemacht: „In Deutschland wird unverändert viel zu wenig investiert. Auch deshalb, weil die Bundesregierung die angekündigten Reformen zur Stärkung des Standorts Deutschland bislang nicht konsequent umgesetzt hat!“ Die positive Entwicklung der Auslandsbestellungen spiegle das verbesserte Geschäftsklima wider und sei insgesamt aber ein erfreuliches Signal für die Branche.

Unsicherheiten bleiben aber bestehen

Im Zeitraum Mai bis Juli haben die Gesamtbestellungen im deutschen Maschinen- und Anlagenbau preisbereinigt um acht Prozent zugelegt. Hier haben starke Order aus Nicht-Euro-Ländern die Rückgänge in Europa und Deutschland ausgleichen können. Für die ersten sieben Monate 2026 registriert der VDMA ein globales Auftragsplus von fünf Prozent. Bestellungen seien allerdings noch keine vollendeten Exporte. In dieser Hinsicht hatte die Branche erst vor wenigen Tagen vor Unsicherheiten gewarnt. Problematisch seien etwa weiterhin die unsichere Zollpolitik der USA, die schwache Nachfrage in China und die zunehmende Konkurrenz auf den übrigen Märkten der Welt. Die Industrie befürwortet deshalb weitere Freihandelsabkommen und hofft auf einen leistungsfähigeren europäischen Binnenmarkt.

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