Metall- und Elektroindustrie Bayme: Fachkräftemangel ist ein strukturelles Problem

Redakteur: Jürgen Schreier

Trotz der konjunkturellen Abkühlung stellt der Fachkräftemangel für die bayerische Metall- und Elektroindustrie weiter eine große Herausforderung dar. Das geht aus einer Umfrage der bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeber bayme vbm unter ihren Mitgliedsbetrieben hervor.

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(Bild: Bayme VBM)

Bei der Befragung gaben 57 % der Betriebe an, dass ihre Produktions- bzw. Geschäftstätigkeit infolge des Mangels an Arbeitskräften behindert wird. Bei der letzten Umfrage vom Dezember 2011 waren es 60 Prozent.

Bayme-VBMHauptgeschäftsführer Bertram Brossardt: „Trotz der schlechteren wirtschaftlichen Lage hat sich der Fachkräftemangel kaum entspannt. Das zeigt: Der Fachkräftemangel ist kein konjunkturelles, sondern ein strukturelles Problem.“

Freie Stellen für Ingenieure sind am schwierigsten zu besetzen. 38 % der offenen Stellen können nicht besetzt werden, 49 % nur mit Schwierigkeiten. Nur unwesentlich besser stellt sich die Situation bei den Informatikern sowie den IT- und Elektro-Facharbeitern dar. Etwas entspannter ist die Situation bei den Betriebswirten und den kaufmännischen Angestellten. Nur wenige Probleme gibt es bei der Besetzung der Stellen für Un- und Angelernte.

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