Leichbau-Möbel Beeindruckende CFK-Hocker locken Museumsbesucher

Redakteur: Peter Königsreuther

Wenn am 1. September 2015 im Deutschen Museum in Bonn die vom Spitzencluster MAI Carbon initiierte Ausstellung „Harter Stoff“ öffnet, wird ein Exponat aus Dresden wieder zu den Ausstellungsstücken gehören, die den Besuchern am nachdrücklichsten Leistungsfähigkeit und Potenzial des Werkstoffs CFK, nahebringen.

Firmen zum Thema

Bitte Platz zu nehmen: Wenn am 1. September 2015 im Deutschen Museum in Bonn die vom Spitzencluster MAI-Carbon initiierte Ausstellung „Harter Stoff“ öffnet, dann demonstrieren Dresdner Forscher konsequente Leichtbauweise anhand dieser Leichtbau-Hocker.
Bitte Platz zu nehmen: Wenn am 1. September 2015 im Deutschen Museum in Bonn die vom Spitzencluster MAI-Carbon initiierte Ausstellung „Harter Stoff“ öffnet, dann demonstrieren Dresdner Forscher konsequente Leichtbauweise anhand dieser Leichtbau-Hocker.
(Bild: IPF)

Am Beispiel eines stapelbaren Hockers demonstrieren Dresdner Forscher konsequente Leichtbauweise: Der leichtfüßig und fast zart anmutende Hocker mit einer Masse von 650 g trägt ohne weiteres auch schwergewichtige Personen (bis 200 kg) und büßt seine Belastbarkeit auch bei häufiger Benutzung nicht ein. Am ersten Standort der Ausstellung im Deutschen Museum in München haben dies im Zeitraum von Mai 2014 bis Juli 2015 fast 160.000 Gäste bewiesen, die rege von der Möglichkeit Gebrauch machten, auf einem der zur Benutzung durch die Besucher in der Ausstellung verteilten Exemplare des leichten Sitzmöbels testweise - und zur Entlastung der pflastermüden Beine - Platz zu nehmen.

Fasern verdeutlichen Kraftflusslinien

Entwickelt wurde der Hocker als Demonstratorobjekt im Rahmen des EU-Projekts EMBROIDERY von Wissenschaftlern des Leibniz-Instituts für Polymerforschung Dresden e. V. (IPF) in Zusammenarbeit mit Design-Studenten der der Fakultät Gestaltung der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden (HTWD). Seine hohe Tragfähigkeit bei geringster Strukturmasse verdankt das Bauteil der Anwendung der Tailored Fibre Placement (TFP)-Technologie und modernsten Methoden zur Strukturoptimierung: Beides zusammen ermöglicht die maximale Ausnutzung der Verstärkungswirkung von Carbonfasern.

Bildergalerie

(ID:43571012)