Leichbau-Möbel

Beeindruckende CFK-Hocker locken Museumsbesucher

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Hierzu wird die Faserorientierung entsprechend der inneren Kraftflüsse aufgrund der äußeren Belastung hin ausgerichtet. Sowohl die TPF-Technologie als auch computergestützte Methoden zur Übertragung von berechneten Kraftflüssen in Faserablagemuster und entsprechende Programmierung des Stickautomaten wurden von Wissenschaftlern des IPF entwickelt und patentiert. In einem iterativen Prozess mit den Design-Studenten der HTWD wurde dabei auch das ästhetische Erscheinungsbild des Hockers angepasst.

Carbonfasereinsatz spart Ressourcen

In der Ausstellung ist der Hocker das einzige Ausstellungsstück aus den neuen Bundesländern. Es wurde von den Ausstellungsmachern als besonders geeignetes Beispiel ausgewählt, um unter dem Motto „An der Grenze des Machbaren“ zu zeigen, in welchem Maße der richtige Einsatz von Kohlefaserverbundwerkstoffen zur Reduzierung von Bauteilmasse und damit Einsparung von Material- und Energieressourcen führen kann.

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Carbonwerkstoffe sind wegen dieses enormen Potenzials heute vor allem im Fahrzeugbereich, aber auch für Windenergie, Luft-und Raumfahrt, Transport, Sport und Freizeit sowie Schiffbau gefragt. Es wird mit einem Marktwachstum von durchschnittlich 6 % pro Jahr gerechnet. Die Exponate der Ausstellung sind Experimentalstände zur Demonstration und Testung der Eigenschaften von Carbonbauteilen, Einzelstücke aus der Forschung, aber auch Carbonteile aus der Serienfertigung, wie etwa das Kabinengerüst eines Airbus-Hubschraubers und die Fahrgastzelle eines Pkw von BMW.

MM

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