Phoenix Contact

Bei Auswahl von Anlagenkomponenten auf Kompatibilität achten

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Über den FTP-Server können Daten wie Rezepte und Log-Dateien einfach via Netzwerk zwischen dem PC und der Steuerung ausgetauscht werden. Der integrierte Web-Server, welcher die Nutzung eines Standard-Webbrowsers wie des Internet Explorer ermöglicht, erweist sich als kostengünstige Lösung zur Maschinenbedienung und -visualisierung, die nicht nur lokal auf die Anlage beschränkt sein muss. Vielmehr kann der Anwender auch via Intranet oder Internet aus der Ferne auf die Anwendung zugreifen. Per World Wide Web ist somit eine durchgängige vertikale Kommunikation von der Leit- bis in die Feldebene und umgekehrt möglich.

Offenes System erlaubt beliebige Anwendungen

Zur Anzeige der Visualisierungsseiten wird lediglich ein Standard-Browser mit Java-Unterstützung benötigt. Die Erstellung der Web-Seiten erfolgt mit dem Software-Tool Webvisit, wobei sich die Daten direkt mit der Steuerungssoftware PC Worx koppeln lassen. Das verhindert Fehleingaben, senkt die Entwicklungszeit und erhöht den Bedienkomfort.

Über Programmbibliotheken können viele weitere relevante Protokolle wie SNMP (Simple Network Management Protocol), SNTP (Simple Network Time Protocol), SQL (Structured Query Language), ODP (Open Data Port) oder Modbus TCP abgebildet werden. Durch diese Offenheit bieten sich die Steuerungen von Phoenix Contact zum Einsatz in beliebigen Anwendungen an (Bild 3).

Sichere Kombination von Standard- und Safety-Prozessen

Einige Anwendungen erfordern außer den reinen Steuerungs- auch Sicherheitsfunktionen, damit eine gefahrbringende Situation ausgeschlossen werden kann. Mit dem RFC 470S PN 3TX ist deshalb eine SPS in Schutzart IP20 für die Installation im Schaltschrank erhältlich. Die Safety-Version der Standardsteuerung RFC 470 umfasst dazu eine separate, Hardware-technisch entkoppelte, zweikanalige Profisafe-Sicherheitssteuerung. Diese prüft die Safety-Logik auf ihre Konsistenz und Korrektheit, bevor ein sicherer Ausgang gesetzt wird.

Die sicheren I/O-Baugruppen werden über das Profisafe-Protokoll einfach in die Standard-Netzwerkverkabelung eingebunden und vom RFC 470S PN 3TX parallel zu den Standardprozessdaten mit sicheren Daten versorgt. Die Programmierung der sicheren Logik erfolgt mit dem Tool Safetyprog, das Bestandteil der PC-Worx-Umgebung ist. Als Programmiersprachen kann der Anwender hier auf Funktionsplandiagramm (FPD) und Kontaktplan (KP) zurückgreifen.

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