Phoenix Contact

Bei Auswahl von Anlagenkomponenten auf Kompatibilität achten

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Ein zweiter Controller schützt vor Prozessunterbrechungen

Das Herzstück des fehlertoleranten Systems bilden zwei RFC 460R PN 3TX. Die beiden Geräte sind durch eine leistungsfähige Lichtwellenleiter-Verbindung miteinander gekoppelt (Bild 5). Über diese Synchronisationsverbindung werden sowohl während der Konfiguration als auch im laufenden Betrieb alle notwendigen Informationen auf Basis der implementierten Autosync-Technik ausgetauscht.

Vor jedem SPS-Zyklus überträgt die prozessführende Steuerung zudem sämtliche zu synchronisierenden Variablen auf den im Hot-Stand-by (siehe Kasten) befindlichen zweiten Controller. Auf diese Weise ist sichergestellt, dass die Back-up-SPS den Prozess jederzeit ohne Unterbrechung übernehmen kann, wenn die primäre Steuerung ausfällt.

Komplexe Applikationen einfach und kostengünstig realisieren

Durch die Kombination mit den zugehörigen Netzwerk- und Feldbuskomponenten sowie Leitsystemen lassen sich mit dem Steuerungsportfolio von Phoenix Contact selbst komplexe und räumlich ausgedehnte Applikationen einfach und kostengünstig realisieren. Die Offenheit der SPS im Hinblick auf alle relevanten Kommunikationsprotokolle ermöglicht die Einbindung der Komponenten anderer Hersteller in die Automatisierungslösung.

* Dipl.-Ing. (FH) André Brand ist Mitarbeiter im Produktmarketing der Business Unit Control Systems bei der Phoenix Contact Electronics GmbH, 31812 Bad Pyrmont.

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