Metav 2012 Bei Werkzeugmaschinen für die Medizintechnik und Uhrenindustrie ist weniger mehr
Von Makro bis Mini reicht die Bandbreite der Sonderthemen auf der Metav 2012 in Düsseldorf. Dazu gehört die Sonderschau „Metal meets Medical“, die unter anderem die gesamte Prozesskette zur Herstellung medizintechnischer Produkte zeigt. Miniaturisierung wird aber nicht nur in der Medizintechnik großgeschrieben, kleine Teile sind in vielen Branchen groß im Kommen.
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Dort gilt: Weniger ist oft mehr – und noch weniger geht wohl kaum mehr: Vollhartmetall-Mikrofräser mit Durchmessern von nur noch drei Hundertstel Millimetern, die auch noch gehärtete Stähle im HSC-Turbo-Tempo fräsen.
Seit die Medizintechnik boomt, haben auch Werkzeugmaschinen im Wohnzimmer- oder Westentaschenformat Konjunktur. So präsentiert etwa die Darmstädter Datron AG auf der Metav 2012 ihre neue Hochgeschwindigkeits-Fräsmaschine C5 für die hochgenaue Fünfachs-Simultanbearbeitung von Kleinteilen beispielsweise in der Medizintechnik, der Uhren- und Schmuckindustrie oder dem Werkzeug- und Formenbau.
Dreh-Schwenk-Achse gewährleistet eine gute Reproduzierbarkeit
Es können aller zerspanbaren Materialien bis zu einem Durchmesser von 60 mm fünfachsig simultan bearbeitet werden, auch das Fräsen hochkomplexer Geometrien ist dabei möglich. Die direkt angetriebene Dreh-Schwenk-Achse gewährleistet eine gute Reproduzierbarkeit bei hoher Prozesssicherheit – und das bei einer Stellfläche von nur 1 m².
Kompakt und dabei präzise wie ein Uhrwerk – die Traditions-Uhrenfabrik Junghans GmbH & Co. KG in Schramberg im mittleren Schwarzwald baut auch in der mechanischen Kleinstteile-Fertigung wieder auf eigenes Know-how.
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