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MM: Was sind die besonderen Herausforderungen bei diesen Applikationen?
- Cvetanovic: Das sind die Greifertechniken und dort arbeiten wir mit Firmen zusammen, die diese aus einer Hand anbieten und die optimal zu unseren Produkten passen. Dazu gehört zum Beispiel die Greifertechnik von Trumpf. Für Kleinteile gibt es drehende Greiferzangen, die das Ablegen der Werkstücke ersparen. Das bringt eine deutliche Produktionssteigerung auch dort, wo Magnetgreifer nicht eingesetzt werden können. Des Weiteren ergibt sich so ein sehr kleiner Verfahrweg des Roboters, was sich positiv auf die Ladezeit auswirkt. Durch ein Spannsystem kann der Roboter auch in kürzester Zeit den ganzen Greiferkopf wechseln, um beim Produktwechsel schnell gerüstet zu sein.
- Eggers: Das Handling muss soweit wie möglich parallel zum Arbeitsprozess organisiert, das heißt die Nebenzeiten in die Hauptzeiten gelegt werden. Eine Variante sind kooperierende Roboter, eine für andere Arbeitssituationen sind sichere Mensch-Maschine-Lösungen, eine weitere der Ersatz von konventionellen Transportsystemen und Vorrichtungen durch Roboter.
- Mies: Entscheidend ist es, die optimale Greiftechnik für den jeweiligen Anwendungsfall zu finden. Wie Lageerkennung und Vereinzelung richtig miteinander kombiniert werden, ist eine Aufgabe für erfahrene Systemhäuser. Greifer mit integrierten Kameras oder Zusatzfunktionen für die Vereinzelung von Blechteilen sind gefragt. Die dafür notwendige Sensorik lässt sich anstandslos in die Robotersteuerung integrieren.
- Hagspiel: Der Abkantprozess stellt hohe Anforderungen an die Genauigkeit des Roboters und der Betreiber einer solchen Anlage erwartet einfache und schnelle Programmierbarkeit sowie eine hohe Zuverlässigkeit. Das Zusammenspiel Biegepresse/Roboter ist eine weitere wichtige Komponente, die erforderlich ist, um einwandfreie Teile zu produzieren. Des weiteren ist es notwendig, eine den jeweiligen Gegebenheiten angepasste Anlagenkonfiguration zu wählen.
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