Markteintritt USA Beispiele der Besten zeigen erfolgreichen Weg auf den US-Markt

Redakteur: Stéphane Itasse

Ein gemeinschaftliches Programm für mittelständische Unternehmen bieten Vogel Business Media, der Verlag von MM Maschinenmarkt, und die Handelskammer Cincinnati, USA. Mit einem Auftakt-Symposium in Würzburg und einer Unternehmerreise in die USA verkürzen sie den Weg über den Atlantik.

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300 internationale Unternehmen sind in Cincinnati zu Hause, davon über 90 aus Deutschland.
300 internationale Unternehmen sind in Cincinnati zu Hause, davon über 90 aus Deutschland.
(Bild: Cincinnati USA)

Am Programm „Erfolg in den USA — die Rezepte der Besten“ beteiligen sich deutsche Erfolgsunternehmen sowie eine breite Auswahl transatlantischer Business-Experten, so dass der Eintritt in einen neuen Markt auf stabilem Fundament erfolgt. Im Interview erläutern Dr. Dominik Wagemann, Vogel Business Media, und Neil Hensley, Handelskammer Cincinnati, USA, das KOnzept.

Eine Unternehmerreise in die USA – warum jetzt, und warum von Vogel Business Media?

Wagemann: Die Zeit ist passend, denn die neuen Wirtschaftsdaten für den US-Markt bestätigen seinen Aufwärtstrend. Besonders die Chemie, Pharmazie, Automobilindustrie und der Maschinenbau wachsen. Deutsche Unternehmen vor Ort legen seit 2011 zu, die Zahl der Arbeitsplätze wächst. Studien zeigen, dass sich deutsche Familienunternehmen, sprich: der Mittelstand, für den US-Markt besonders interessieren.

Warum von Vogel Business Media? Weil die Leserschaft unserer Fachmedien zu diesen Branchen passt – und weil wir überzeugt sind, mit Symposium und Unternehmerreise unseren Lesern einen großen Mehrwert zu bieten jenseits unserer anderen Verlagsinhalte.

Wie sieht dieser Mehrwert konkret aus?

Wagemann: Der Mehrwert hat vier Facetten. Erstens: Erfolgreiche deutsche Unternehmen in den USA engagieren sich für die Teilnehmer der Unternehmerreise. Sie öffnen ihre Tore und stehen Rede und Antwort. Die Reiseteilnehmer schöpfen aus einem Erfahrungsschatz aus deutschen, europäischen und amerikanischen Unternehmen. Auch Procter & Gamble ist dabei, die Mutter aller Markenunternehmen. Zweitens: Fachleute teilen ihre Expertise zu Markt, Marken, Recht, Steuern, Human Resources, amerikanischer Business-Mentalität. Drittens: Unternehmer sprechen mit Unternehmern. Während zweier Abendveranstaltungen bringen wir europäische sowie amerikanische Unternehmer informell mit den Teilnehmern der Reise zusammen. Direkter kann man kaum in die Kommunikation und den Erfahrungsaustausch mit Profis einsteigen. Viertens: Wie nähert man sich erfolgreich dem amerikanischen Markt? Das sagt Ihnen am besten Neil Hensley ...

Hensley: Ein neuer Markt ist Chance und zugleich Risiko. Das Gute ist, dass man Risiken durch eigenes Zutun minimieren kann, zum Beispiel durch eine klare Strategie, durch eine eindeutige Positionierung der Produkte, durch einen Standort nahe den Zielgruppen - die USA sind 26-mal größer als Deutschland. Daher ist die Verkehrsanbindung essenziell – für Kundenbesuche oder Lieferungen. US-Kunden und Märkte brauchen eine andere Kommunikation als in Deutschland, teilweise ein anderes Marketing. Nuancen können entscheiden. Der Standort der Wahl muss für neue Mitarbeiter und Studenten attraktiv sein, sonst wird es mit der Personalauswahl schwer. Kurz: Der Eintritt in den US-Markt stellt zwar ähnliche Fragen wie der deutsche Markt, verlangt aber andere Antworten – selbst von Marktführern.

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