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Kompressorsysteme

Berührungslos auf kleinstem Raum

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Weniger Berührung, mehr Lebensdauer

Maßgeblich für die Wahl der Lagerungsart ist die Betriebsdauer von Kompressorsystemen. Bei Wärmepumpenkompressoren im Gebäudebereich wird diese mit etwa 20 Jahren veranschlagt. Für diese Lebensdauer eignen sich bei Drehzahlen von über 200.000 min-1 allerdings nur Lagerungsarten, die durch eine berührungsfreie Betriebsweise mechanischen Verschleiß komplett vermeiden. Bei Gas- oder Magnetlagern ist das der Fall. Ebenso arbeiten beide Lagerungsarten ohne Schmierfett/-öl was besonders bei Wärmepumpenkompressoren Vorteile bringt, da dadurch ein Aufschäumen des Kältemittels deutlich reduziert wird. Der Wärmeübergang in den Wärmeübertragern bleibt dadurch konstant hoch.

Magnetlagersysteme enthalten Aktoren, Sensoren, Leistungsverstärker, Regelung und Notlauflager und erhöhen damit die Systemkomplexität teilweise stark. Dieser Aufwand ist bei größeren Wärmepumpen und Kälteanlagen durchaus vertretbar. Doch was, wenn sich der Einsatz von Magnetlagern aufgrund einer geringeren Dimensionierung nicht lohnt? Dabei können Gaslager die Lösung sein. Gaslager – insbesondere dynamisch arbeitende – können im Vergleich zu Magnetlagern sehr kompakt aufgebaut werden und tragen so dem Anspruch an Miniaturisierung in kleinen Anlagen Rechnung.

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