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Laut Loeser ist auch der Schaumbeton schwingungsdämpfend. Die behandelten Flächen seien in der Regel stabiler als nicht behandelte, umliegende Flächen, dies hänge allerdings vom angrenzenden Boden ab.
Um die Umwelt muss man sich bei keiner der beiden Alternativen Sorgen machen. Der Schaumbeton besteht nach Auskunft von Loeser lediglich aus Zement, Wasser, Luft und einem auf natürlichen Rohstoffen basierenden Schaumbildner: „Es werden keinerlei treibende Gase oder Treibmittel auf Aluminiumbasis verwendet. Es handelt sich um reinen Schaumbeton, dem wir lediglich in einem bestimmten Verhältnis Luft untermischen. Unser Material ist somit auch zu 100 % umweltfreundlich und vollständig recycelbar.“
Uretek-Harz ist unter Umweltgesichtspunkten unbedenklich
Ebensowenig Bedenken muss man beim Expansionsharz haben: „Die beiden Harzkomponenten sind einzeln für sich als reizend und schwach wassergefährdend eingestuft, sind aber kein Transportgefahrgut. Sie werden in Containern getrennt zur Einsatzstelle gebracht, dort über ein Schlauchsystem unmittelbar an die Injektionsstelle transportiert und anschließend vermischt in den Baugrund injiziert“, sagt Bora.
Während der Expansion und auch danach sei das Uretek-Harz unter Umweltgesichtspunkten unbedenklich. Das Hygiene-Institut Gelsenkirchen sowie das HuK-Umweltlabor in Wenden hätten dies in entsprechenden Untersuchungen belegt. „Selbst in Wasserschutzgebieten ist das Uretek-Verfahren schon angewendet worden“, erläutert die technische Beraterin.
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