Suchen

Risikomanagement

Bevor die globale Versorgungskette reißt

Seite: 2/2

Firmen zum Thema

BMW setzt beim Risikomanagement auf Web-2.0-Technologien

Auf einen Web-2.0-basierten Ansatz, um Supply-Chain-Risiken im Einkauf präventiv zu managen, setzt man bei BMW. Der Automobilhersteller nutze „neueste Web-2.0-Technologien, um Supply-Chain-relevante Informationen zu sammeln, zu verarbeiten, zu visualisieren und zur Risikomitigation zu nutzen“, erläuterte Alexander Scholz, Abteilungsleiter Projekt-Management Einkauf und Lieferantennetzwerk. Ziel sei es, potenzielle Risiken frühzeitig zu erkennen und entsprechende Maßnahmen einzuleiten, um Schäden vom Unternehmen fernzuhalten.

Ein präventives Risikomanagement beginnt bereits bei die Auftragsvergabe und unterstützt diese mit weiterführenden Informationen wie Lohn-, Infrastruktur- oder Arbeitsmarktdaten.Zudem müssen solche Systeme laut Scholz die Überwachung der Versorgungsleistung sich dynamisch verändernder Informationen in Echtzeit abbilden können.

Bildergalerie

Bildergalerie mit 9 Bildern

Infos erreichen über Sharepoint die Entscheider

Im Rahmen eines präventive Risikomanagements gilt es ferner ein Monitoring kritischer n-tier-Standorte innerhalb der Lieferkette zu etablieren und die Qualität der Geo-Referenzierung in der Lieferantendatenbank erheblich zu verbessern. Schließlich „muss man den physischen Standort eines Werks kennen, nicht nur die Postadresse“, so Scholz.

BMW setzt dabei auf Anwendungen wie Google Earth, die beispielsweise zur Vorhersage von Tropenstürmen genutzt werden können, mit denen sich aber auch die Verkehrsentwicklung in bestimmten Regionen in Echtzeit oder politische Risiken abbilden lassen. Zugriff auf die Infos haben die Entscheider über Sharepoint von Microsoft.

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de (ID: 42614193)