Befreiungsschlag Bigrep wird sich sanieren und das Kapital erhöhen

Quelle: Bigrep 2 min Lesedauer

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Der 3D-Druck-Hersteller Bigrep schließt, wie es heißt, ein Sanierungsverfahren ab. Außerdem soll es eine Kapitalerhöhung in Form eines „Maßnahmenbündels“ geben.

Bigrep ist bekannt für seine großvolumigen 3D-Druck-Systeme für die Industrie. Nun hat das Unternehmen ein Sanierungskonzept gestartet. Gleichzeitig wird man die Liquidität erhöhen ...(Bild:  Bigrep)
Bigrep ist bekannt für seine großvolumigen 3D-Druck-Systeme für die Industrie. Nun hat das Unternehmen ein Sanierungskonzept gestartet. Gleichzeitig wird man die Liquidität erhöhen ...
(Bild: Bigrep)

Der Vorstand der Bigrep SE hat mit Zustimmung des Aufsichtsrats der Gesellschaft beschlossen, mit den Hauptaktionären eine rechtsverbindliche Vereinbarung zur nachhaltigen finanziellen Restrukturierung der Gesellschaft abzuschließen (Sanierungsvereinbarung). Auf Basis des darin festgelegten Restrukturierungskonzepts soll eine Barkapitalerhöhung unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre im Volumen von 3,2 Millionen Euro durchgeführt werden. Zwei Großaktionäre der Gesellschaft, die de Krassny GmbH und die Hage Holding GmbH, haben sich demnach verpflichtet, im Rahmen der Kapitalerhöhung gegen Gewährung von 4.571.428 neuen Aktien der Klasse A entsprechende Bareinlagen an die Gesellschaft zu leisten. Die Durchführung der Kapitalerhöhung stehe nun noch unter dem Vorbehalt der Erteilung einer Befreiung durch die Luxemburgische Finanzaufsicht (Commission de Surveillance du Secteur Financier (CSSF)) mit Blick auf die Verpflichtung zur Abgabe eines Pflichtangebots. Sollte die Befreiung nicht erteilt werden, werden die teilnehmenden Aktionäre die erforderliche Liquidität auf andere Weise zur Verfügung stellen, wie es weiter heißt. Die Kapitalerhöhung wird voraussichtlich bis spätestens September 2025 umgesetzt.

So will Bigrep zum globalen Anbieter für additive Fertigungssysteme werden

Im Rahmen der Kapitalerhöhung werden die BASF Venture Capital GmbH, die Koehler Invest GmbH und die Hage Holding GmbH auch ihre derzeit bestehenden Gesellschafterdarlehen bis zum 31. Dezember 2027 verlängern. Sie werden sich auch verpflichten, ihre Rückzahlungsansprüche aus diesen Darlehen entweder in die Gesellschaft einzubringen oder auf diese zu übertragen. So könne dieses Kapital spätestens bei Fälligkeit gegen maximal 1.269.582 neue Aktien der Klasse A in Eigenkapital umgewandelt oder anderweitig zur Entlastung der Bilanz der Gesellschaft verwendet werden. Darüber hinaus wird Koehler Invest den Rückzahlungsbetrag für ein im Jahr 2024 getilgtes Gesellschafterdarlehen in Höhe von 1.800.000 Euro an die Gesellschaft zurückzahlen, um weitere Liquidität zu schaffen. Die Gesellschaft begrüßt die Durchführung der Kapitalerhöhung zur Sicherung seiner Zukunftsfähigkeit und ist der Auffassung, dass der Abschluss der Sanierungsvereinbarung im besten Interesse der Gesellschaft liegt, wie es abschließend heißt. Denn so könne das Unternehmen die Bestrebungen weiterverfolgen, ein globaler Anbieter für 3D-Druck-Technik zu werden.

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