Automatisierung Bluetooth-Kommunikation beweist Praxistauglichkeit im Maschinenbau
Wenn es um die einfache und robuste Umsetzung drahtloser Kommunikationsaufgaben in der industriellen Automatisierung geht, ist Bluetooth meist die bevorzugte Funktechnik. Dies resultiert aus den guten Erfahrungen, die man in zehntausend Anwendungen des Wireless-Standards in rauer Industrieumgebung gemacht hat.
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Es gibt viele Gründe für den Einsatz drahtloser Übertragungsverfahren in der industriellen Automation. Beispielhaft seien die direkten und indirekten Kosteneinsparungen bei der Installation, Instandhaltung und beim Material, die Erhöhung der Flexibilität, die kontaktlose und wartungsfreie Kommunikation mit bewegten oder rotierenden Applikationen sowie die neuen Möglichkeiten für mobile Anwendungen in den Bereichen Bedienung, Service und Wartung genannt. Dabei haben die Anwender nur eine Anforderung an die Funklösung: Die Kabelstrecke zu den entfernten, mobilen oder bewegten Geräten soll auf einfache Weise durch eine zuverlässige Funkstrecke ersetzt werden.
Äußere Störeinflüsse beeinflussen Verfügbarkeit der Applikation
Was in der Theorie simpel klingt, ist in der Praxis oftmals deutlich komplexer. So muss die Funkstrecke sehr robust gegen äußere Störeinflüsse sein, damit eine hohe Verfügbarkeit der Applikation gegeben ist. Weil das Übertragungsmedium für die Funkdaten nicht exklusiv für eine Anwendung zur Verfügung steht, ist bei der Realisierung der Automatisierungsaufgabe die Koexistenz der eigenen mit anderen Wireless-Applikationen zu beachten.
In den vergangenen Jahren hat sich Bluetooth in der industriellen Automatisierung als optimale Funktechnik für die drahtlose Steuerungskommunikation etabliert. Dies ist auf die gute Koexistenz zu W-Lan sowie die Möglichkeit zurückzuführen, viele Bluetooth-Netzwerke auf engem Raum parallel betreiben zu können. Außerdem belegen unzählige praktische Beispiele, dass der Wireless-Standard die hohen Anforderungen an die Zuverlässigkeit der Datenübertragung auch in rauer Industrieumgebung erfüllt, was in seiner Arbeitsweise begründet ist.
Redundanz an Übertragungskanälen stellt zuverlässige Kommunikation sicher
Bluetooth verwendet dabei nicht nur einen festen Übertragungskanal wie beispielsweise W-Lan, sondern teilt das 2,4-GHz-Frequenzband in 79 Übertragungskanäle auf, die bis zu 1600 Mal pro Sekunde gewechselt werden können. Durch die hohe Redundanz an Übertragungskanälen ist eine zuverlässige Kommunikation selbst bei erheblichen Störungen im 2,4-GHz-Frequenzband möglich.
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