Mapal Bohrer und Fräser für hohe Produktivität
Im Fokus der Entwicklungsingenieure von Mapal stehen das kontinuierliche Verbessern der Zerspanleistung, längere Standzeiten und das Reduzieren von Vorschubkräften oder ganzen Arbeitsschritten. Seine jüngsten Entwicklungen für diese Anforderungen stellt das Unternehmen jetzt vor.
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Optimales Selbst-Zentrieren kennzeichnet den dreischneidigen Vollhartmetall-Bohrer Tritan-Drill (Bild 1). Während zweischneidige Bohrer beim Anbohren entlang ihrer Querschneide verlaufen können, zentriert und stabilisiert sich der Tritan-Drill über seine drei Schneiden optimal.
Bohrer bietet auch nach Schnittunterbrechungen ruhigen Lauf
Auch bei der Bearbeitung von Werkstücken mit Schnittunterbrechungen oder Querbohrungen sind diese Eigenschaften besonders wichtig, um das Verlaufen des Bohrers zu verhindern. Der Tritan-Drill ermöglicht selbst bei Schnittunterbrechungen einen ruhigen Lauf, weil meist noch zwei Schneiden im Eingriff bleiben.
Wie erläutert wird, weist der Tritan-Drill im Vergleich zu anderen bekannten dreischneidigen VHM-Bohrern eine verbesserte Ausspitzung auf, die die Vorschubkräfte reduziert und somit die Belastung von Maschine, Werkstückspannung und Bohrer senkt. Kühlkanäle sorgen für optimale Kühlung.
Bis zu 50% größere Vorschübe mit Bohrreibahle
Den Tritan-Drill gibt es als Bohrreibahle mit zusätzlichen Reibschneiden. Das perfekte Selbst-Zentrieren, in Kombination mit der bewährten Technologie der Mapal-Bohrreibahlen, bietet eine weitere Chance, die Produktivität beim Präzisionsbohren zu steigern.
Eine besondere Variante mit gekrümmter Hauptschneide, so Mapal, ist speziell für die Bearbeitung von vorgekernten Bohrungen konzipiert. Durch einen flachen Spitzenwinkel im Bereich der Schneidecken wird vermieden, dass der Bohrer dem Verlauf des Gusstrichters folgt. Der Tritan-Drill ist zum Vollbohren geeignet und ermöglicht neben den genannten Vorteilen auch bis zu 50% größere Vorschübe.
Bohrer mit 180° Spitzenwinkel
Sacklochbohrungen mit ebenem Bohrungsgrund sind in Hydraulik- und Pneumatik-Bauteilen keine Seltenheit. Auch der Zwang, Gewicht zu reduzieren, beispielsweise im Automobilbau, hat zur Folge, dass die geringen Wanddicken von Bauteilen häufig die üblichen Bohrerspitzen nicht mehr zulassen.
Üblicherweise müssen Bohrungen mit ebenem Grund in zwei Arbeitsgängen – Bohren und Senken – hergestellt werden. Mit dem Mapal-Mega-Drill-180 ist das Bearbeiten nun in einem einzigen Arbeitsgang möglich (Bild 2 – siehe Bildergalerie).
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