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Mit einer Spindeldrehzahl von 4000 min-1 erlaubt die TC 125 den Einsatz moderner Bohr- und Fräswerkzeuge, die über einen Werkzeugwechsler mit 60 Plätzen automatisch eingewechselt werden. Durch die integrierte innere Kühlmittelzufuhr an der Bohrspindel können die Bohrungen in den Geschwindigkeiten erzeugt werden, wie es die Werkzeughersteller vorgeben. Die zu bearbeitenden Werkstücke werden auf einem Drehtisch der Größe 1000 mm × 1250 mm aufgespannt. Ein Axial-radial-Zylinderollenlager garantiert die genaue Lagerung. Gleichzeitig stellt eine hydraulische Segmentklemmung die hohe Zerspanungsleistung des Bohrwerks sicher.
Alle Bohrungen auf einer Maschine und in einer Aufspannung
Im Arbeitsalltag überzeugt das Bohrwerk die Mitarbeiter zudem durch ihre Bedienerfreundlichkeit. Die Maschine ist voll umhaust und so für den Bediener gut einsehbar. Er steht nah am Werkstück und hat einen guten Einblick in den Arbeitsraum für eine schnellere Qualitätskontrolle.
Mit der TC 125 kann Herkules jetzt alle Bohrungen an den Werkstücken auf einer Maschine und in einer Aufspannung durchführen. So konnten die Stundenzeiten für die Bearbeitung des Werkstücks signifikant reduziert und damit die Kosten gesenkt werden. Bei der Bearbeitung mehrerer gleicher Werkstücke in Serie verbesserte sich die Effizienz um 30 bis 40 %.
Das zweite Bohrwerk aus dem Hause Union-Chemnitz – eine KC 130 in Kreuzbettausführung – wurde im April 2014 in Betrieb genommen. „Die Maschine bietet konstruktiv die höchsten Genauigkeiten und ist genau auf unsere Anforderungen zugeschnitten“, sagt Betriebsleiter Meyer.
Innere Kühlmittelzufuhr mit Sprühnebel
Während die TC 125 über geschweißte Stahlbetten verfügt, besteht das Ständerbett der KC 130 aus Guss. Dies hat den Vorteil einer lang anhaltenden Geometrie, die nicht mehr nachgerichtet werden muss. Weil mit der Maschine zum überwiegenden Teil Gussteile bearbeitet werden, entschied man sich für eine innere Kühlmittelzufuhr mit Sprühnebel. Im Gegensatz zur Kühlung mit Wasser reicht dabei die Teilumkapselung der Maschine.
Außerdem verfügt die KC 130 über einen automatischen Werkzeugwechsler, automatische Werkstückvermessung und einen 3D-Funktaster. Da sie wie die TC 125 mit einer der Steuerung Siemens 840 D sl ausgestattet ist, können gleiche Werkstücke mit den gleichen Programmen auf beiden Maschinen bearbeitet werden, ohne zusätzlichen Programmieraufwand zu betreiben. Dies steigert die Effizienz in der Produktion bei Herkules erneut. MM
* Christina Debus ist zuständig für die Unternehmenskommunikation der Herkules Group in 57074 Siegen
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