Kreativitätstechniken Brainstorming war gestern, Apfel ist heute

Redakteur: Jürgen Schreier

Nicht schon wieder „brainstormen“ – das denken Mitarbeiter oft, wenn sie zur Ideensuche zusammensitzen. Auch weil sie aus Erfahrung wissen: So kommen wir nicht auf wirklich neue, brauchbare Ideen. Warum also nicht mal ein anderes Vorgehen wählen? Das kostet nichts und bringt oft viel.

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Herkömmliches Brainstorming gebiert selten echte Geistesblitze. Besser ist es, nach der Apfel-Methode zu verfahren. (Bild: MM-Archiv)
Herkömmliches Brainstorming gebiert selten echte Geistesblitze. Besser ist es, nach der Apfel-Methode zu verfahren. (Bild: MM-Archiv)

Was tut man Unternehmen meist, um auf neue Ideen zu kommen? Man bildet eine Arbeitsgruppe und diese trifft sich zu einem Brainstorming, bei dem die oberste Regel lautet: Es gibt keine (Denk-)Vorgaben. Dann geht’s los. Und schon sprudeln die Ideen. So viele Geistesblitze durchzucken den Raum, dass die Sprinkler-Anlage in der Decke ausgelöst wird.

Funkenschlag statt Geistesblitzen

Mal ehrlich: Sieht so die Realität aus, wenn sich ein Team in einem Unternehmen auf Ideensuche begibt? Nein! Zumeist gibt es bei einem solchen Meeting keine Geistesblitze, sondern maximal ein paar Fünkchen. Denn das Brainstorming ist eine der schlechtesten Methoden zum Entwickeln neuer Ideen, die den Anforderungen der Unternehmen entsprechen.

Aus folgendem Grund: Beim Brainstormen gehen die Beteiligten meist unvorbereitet ans Werk. Sie fokussieren ihre Energie zudem nicht auf ein definiertes Ziel. Und: Die Ideensuche verläuft weitgehend unstrukturiert. Entsprechend ist meist die Qualität der Ideen: unbrauchbar.

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