Kunststoffbearbeitung

CF-PEEK mittels Diamant wirtschaftlich in Form bringen

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Sofortige Produktivitätssteigerung durch Diamant

Der Einsatz dieses neuen Schneidstoffs verbesserte laut Aussage von Technoplast sofort die bisherige Standmenge zwischen 750 und 1000 Teilen auf prozesssichere 3000 Teile, mit besserer gleichbleibender Oberflächenqualität über die gesamte Standmenge. Die Oberfläche wird der Passung in einem Schnitt trocken abgedreht, mit einer Schnittgeschwindigkeit von 300 m/min und bei einem Vorschub von 7/100 mm sowie einer Zustelltiefe zwischen 0,3 und 0,5 mm, je nach Rohteilaufmaß.

Den positiven Standmengeneffekt erklärt man folgendermaßen: CVD-Diamantschneiden unterscheiden sich in vieler Hinsicht von PKD-Schneiden. Der CVD-Diamant ist zu 99,99 % fast reiner Diamant im Gegensatz zum mit Binderanteilen von 10 bis 20 % gemischten PKD.

Synthetischer Diamant besser als Naturprodukt

Obwohl beide Schneidstoffe polykristallin aufgebaut sind, ist die Struktur von CVD-Diamant homogener und fast ebenso hart und verschleißfest wie monokristalliner Naturdiamant. Beachtet man aber beim natürlich gewachsenen Diamanten nicht exakt die von der Kristallgitterstruktur vorgegebene Schneidenausrichtung, kann es Probleme geben. Darum ist CVD-Diamant sogar druck- und verschleißfester als das Naturprodukt. Während PKD-Schneiden üblicherweise geschliffen werden, sind CVD-Schneiden mit dem Laser präzise bearbeitet und werden mit einer Schneidenverrundung zwischen 1 und 2 µm mindestens zehnmal schärfer als übliche Werkzeuge. Denn beim Schleifen von PKD werden Randkristalle aus der Schneide herausgebrochen; beim Lasern von CVD- Diamanten werden diese aber sauber durchschnitten.

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