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Kunststoffbearbeitung CF-PEEK mittels Diamant wirtschaftlich in Form bringen

| Autor / Redakteur: Christian Thiele / Peter Königsreuther

Beim Endbeschnitt von carbonfaserverstärkten Bauteilen dominieren die spanenden Prozesse. Dabei hat sich die Bearbeitung mit diamantbeschichteten Werkzeugen durchgesetzt. Diamantwerkzeuge etablieren sich nun auch zusehends bei der Zerspanung des hoch-temperaturbeständigen Hightechkunststoffes Polyetheretherketon (PEEK), auf den die Industrie immer häufiger zurückgreift.

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Bei Technoplast bearbeitet eine CVD-Diamantschneide von Horn jetzt in einer Drehmaschine Mazak Quick Turn 8 den hoch mit Carbonfasern gefüllten Kunststoff PEEK noch produktiver.
Bei Technoplast bearbeitet eine CVD-Diamantschneide von Horn jetzt in einer Drehmaschine Mazak Quick Turn 8 den hoch mit Carbonfasern gefüllten Kunststoff PEEK noch produktiver.
(Bild: Horn)

Der Siegeszug von CVD-Diamantschneiden (beschichtet durch das Verfahren Chemical Vapor Deposition) zur Bearbeitung von carbonfaserverstärkten Verbundwerkstoffen schreitet in der Branche der Kunststoffbearbeiter stetig voran. Die Deutsche Technoplast in Wörth an der Donau bearbeitet mit diesem neuen Schneidstoff aus dem Programm des Werkzeugspezialisten Horn in Tübingen seit einem Jahr nun auch Teile aus dem Hightechkunststoff PEEK, der mit 30 bis 50 % Carbonfasern gefüllt ist. Die Ergebnisse zeigen deutliche Vorteile gegenüber bisherigen Schneidstoffen.

Experten für Metall-Kunststoff-Hybride

Als Premiumzulieferer für die Elektronik- und Automobilindustrie liegen die Kernkompetenzen in Wörth in der Entwicklung und Produktion hochpräziser Kunststoffteile im Spritzgießverfahren, unter anderem von Metall-Kunststoff-Hybriden für SMT-Gehäuse (Surface Mounted Technology) zum Beispiel für LED-Anwendungen, die dort im Reel-to-Reel-Trägerband-Umspritzverfahren entstehen.

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