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Automobilkomponenten Chargen schonend bearbeiten bei verkürzter Strahlzeit
Durch Shot Peening erhöht ein Automobilzulieferer die Zugfestigkeit von Federbandschellen. Dafür wurde in eine neue Strahlanlage investiert, ausgelegt für einen vollautomatischen Prozess inklusive Be- und Entladen.
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Geht es um die Entwicklung und Herstellung von Automobilkomponenten, die zu einer Gewichtsreduzierung und einem verringerten CO2-Ausstoß beitragen, zählt die global tätige Mubea-Unternehmensgruppe zu den Weltmarktführern. Das Produktprogramm umfasst Bauteile für das Fahrwerk, die Karosserie und den Antrieb. Neben dem Automobilbereich fertigt die Gruppe Komponenten und Baugruppen für die Luftfahrt- und Hausgeräteindustrie sowie individuelle Lösungen für Anwendungen in der allgemeinen Industrie. Mit über 700 Varianten bietet Mubea auch das weltweit größte Portfolio an Federbandschellen. Gefertigt werden von diesen Schlauch-Stutzen-Verbindungselementen mehr als eine Milliarde pro Jahr an Standorten in Europa, Asien, Nord- und Südamerika.
Simulation verkürzt Strahlzeit
Damit die aus hochfestem, legiertem Federstahl hergestellten Teile den wechselnden Belastungen in Fahrzeugen dauerhaft standhalten, wird ihre Zugfestigkeit durch einen Shot-Peening-Prozess verbessert. Die Mubea Automotive Poland sp. zo.o. investierte dafür in eine zweite Strahlanlage von Rösler und entschied sich für einen Multi-Tumbler RMT 70, in dem die Federbandschellen als Charge mit einem maximalen Gewicht von 1800 kg vollautomatisiert bearbeitet werden können. Ausschlaggebend war die Strahltrommel-Geometrie. Die Teiledurchmischung wurde mittels einer Simulation des Laufverhaltens der Werkstücke in der Trommel optimiert und dadurch die Bearbeitungszeit verkürzt. Die Ausführung der Strahltrommel leistet ebenfalls einen Beitrag zur erhöhten Produktivität: Sie verhindert, dass sich Teile verklemmen und es dadurch zu Ausschuss kommt.
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