China Communication Circle

China Communication Circle in Würzburg

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Beziehungen aufbauen

Der erste CCC bot unter eloquenter Moderation von Benedikt Hofmann, Chefredakteur des international breit aufgestellten Fachmediums MM MaschinenMarkt, eine Vielzahl von Vorträgen und Diskussionsrunden zu Themen wie dem Tech-Konflikt zwischen China und den USA, zu geeigneten Business- und Digitalstrategien in China sowie Best Practices in der Zielgruppenkommunikation.

„Wir verstehen uns als B2B-Brückenbauer zwischen den Märkten, go east and go west“, erklärt Gerd Kielburger, Director International Business & Strategy der Vogel Communication Group zur Begrüßung des Events. Das Kommunikationsunternehmen hat neben zahlreichen internationalen Fachmedien seit fast 30 Jahren ein eigenes Joint Venture in China und ein Team von rund 100 Experten, die den lokalen Markt über alle Kommunikationskanäle und Formate bedienen. „Wir supporten inzwischen alle Facetten der Kommunikation, die für B2B-Unternehmen notwendig sind, um im dynamischen chinesischen Markt erfolgreicher zu werden“, betont Kielburger.

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Tatkräftige Unterstützung bekommt VGC von Eviom, einer auf China spezialisierten Marketing- und Kommunikationsagentur, die inzwischen Teil der Vogel-Gruppe ist. Zusammen verwirklichen sie nicht nur „go east“, sondern auch „go west“- Projekte. Eviom-Gründer und Geschäftsführer Nils Horstmann verrät: „Für eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen europäischen und chinesischen Teams ist die passende Business-Kultur entscheidend“. Denn während hierzulande die sachliche und fast ausschließlich geschäftliche Kommunikation im Vordergrund steht, legen chinesische Partner viel Wert auf Guanxi, das persönliche Netzwerk und die damit verbundenen zwischenmenschlichen Beziehungen.

Zu den weiteren Referenten des CCC gehörten namhafte Persönlichkeiten wie Bestseller-Autor Wolfgang Hirn, einem renommierten früheren Manager Magazin-Journalisten, der mit seinem neuen Buch „Der Tech-Krieg, China gegen USA – Und wo bleibt Europa?“ (Campus Verlag) einen kritischen Blick auf die aktuellen Entwicklungen und die Berliner Politik warf. In vielen Innovations- und Wachstumsfeldern sei Europa inzwischen nur Beobachter statt Mitspieler. „Aber Schiedsrichter gewinnen kein Spiel“, bringt es Hirn auf den Punkt. Sein Buch sieht Hirn daher als Weckruf, um sich auch von den USA stärker zu emanzipieren und selbstbewusster mit China zu kooperieren.

Dr. Constanze Wang, Head Government Affairs & Advocacy der deutschen Außenhandelskammer (AHK) in Shanghai, präsentierte und interpretierte per Live-Zuschaltung die Ergebnisse des Business Confidence Survey 2023/24. Aktuell sind mehr als 2.000 der insgesamt rund 5.000 deutschen Unternehmen in der AHK in China als Mitglied vertreten. Laut der aktuellen Umfrage haben 91 Prozent der teilnehmenden Unternehmen keine Pläne, sich aus dem chinesischen Markt zurückzuziehen. Im Gegenteil, sogar 54 Prozent planen die Investitionen in den kommenden zwei Jahren in dem Land auszuweiten. „Der Treiber für die Investitionen ist es, die eigene Wettbewerbsfähigkeit zu festigen oder gar zu verbessern“, so Wang. Kein Wunder, denn China als Innovationsland ist inzwischen von größter Bedeutung und auch der Absatzmarkt hat weiterhin Zukunftsaussichten, wenngleich auch mit niedrigeren Wachstumszahlen als in der Vor-Corona-Zeit. Trotzdem sind 90 Prozent der AHK-Umfrageteilnehmer optimistisch, und erwarten, dass ihr Wachstum in den kommenden fünf Jahren 5-20 Prozent erreicht. Genau die Hälfte, der an der Umfrage teilnehmen Unternehmen bewertet den zunehmenden lokalen Wettbewerb als inzwischen hoch bis sehr hoch, was sich in den kommenden fünf Jahren noch verstärken wird. Aufgrund der geopolitischen Rahmenbedingungen haben 44 Prozent der Firmen inzwischen Maßnahmen ergriffen, um ihr unternehmerisches Risiko zu minimieren. 45 Prozent dagegen sehen keine Notwendigkeit dafür.

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