Anbieter zum Thema
Für Subscription-Kunden sind neue Funktionalitäten für rechenintensive Aufgaben wie Inventor Optimization nutzbar, die bisher lediglich Unternehmen mit teuren High-End-Computern und Serverfarmen ausführen konnten. Aufgrund von begrenzten Ressourcen und Zeitdruck können Konstrukteure und Ingenieure heute meist nur eine sehr limitierte Anzahl an Projektideen validieren. Oft wählen sie daher einen eher pragmatischen Weg oder eine grobe Überschlagsrechnung.
Rechenintensive CAD-Aufgaben und -Analysen in die Cloud auslagern
Mit Inventor Optimization ist es nun in der Cloud möglich, für eine Konstruktion oder ein kritisches Bauteil mehrere Parameter zu variieren und die Form oder das Material im Hinblick auf ausreichende Festigkeit oder geringes Gewicht in einer FEM-Analyse zu optimieren. Wenn beispielsweise drei Parameter mit jeweils drei verschiedenen Werten zu untersuchen sind, sind neun Rechenläufe notwendig, um die optimale Kombination der Parameter zu finden. Rechenintensive Optimierungen dieser Art erledigt Inventor Optimization in der Cloud, die sich hier als überlegen zeigt und – je nach Anwendung – solche Aufgaben um ein Vielfaches schneller als ein Desktop-System erledigt.
Über den Service Cloud Rendering stehen leistungsstarke Rendering-Funktionen zur Verfügung. Damit können deutlich mehr Berechungen durchgeführt werden, die nicht nur statische Bilder, sondern Modelle erzeugen, die sich von mehreren Seiten betrachten lassen. Die Simulation verschiedener Entwurfsvarianten gibt in einem frühen Stadium der Produktentwicklung wichtige Entscheidungshilfen für den Konstrukteur.
Mehr Datensicherheit durch Verschlüsselung und Zugriffskontrollen
Um Anwendern eine skalierbare Infrastruktur für ihre Cloud-Services bieten zu können, arbeitet Autodesk eng mit verschiedenen Anbietern zusammen. Seit drei Jahren nutzt Autodesk bereits Amazon Web Services (AWS) für verschiedene sichere, hochverfügbare und skalierbare Applikationen wie Autodesk Homestyler und Autodesk Seek Web Service. Autodesk setzt die Amazon Web Services weltweit ein und greift dabei auf Amazon Elastic Compute Cloud (EC2) zu, für die flexiblen Speicherkapazitäten sorgen Amazon Simple Storage Service (S3) und Elastic Block Store (EBS).
Des Weiteren arbeitet der Softwarehersteller mit Citrix zusammen. Mit der Citrix Xen-App können Anwender Kosten für Workstations reduzieren und gleichzeitig die Software-Performance erhalten, die sie benötigen.
Der Schutz der Kundendaten genießt dabei höchste Priorität und die positive Erfahrung mit Buzzsaw in über zehn Jahren sieht Autodesk als Beleg für seine Datensicherheit. Die Verschlüsselung des Datenverkehrs, die strenge Kontrolle der Zugriffsberechtigungen und mehrfache, redundante Sicherheitsmechanismen sind selbstverständlich.
Sicherheitsanforderungen für die Daten in der Cloud prüfen
Beim Umgang mit Daten und der Diskussion des Datenschutzes sind verschiedene Datenarten zu unterscheiden. Die personenbezogenen Daten sind wohl die sensibelsten. Bei technischen Daten geht es darum, firmenspezifisches Wissen zu schützen, um nicht den technischen Vorsprung oder Auftraggeberdaten preiszugeben. Da Cloud-Computing nicht bedeutet, dass alle Daten in einer Public Cloud liegen müssen, sind die Anforderungen im Detail und im jeweiligen Anwendungsfall zu prüfen, um die optimale Lösung zu finden. Eventuell bieten sich je nach Sicherheitsanforderung gemischte („hybride“) Formen von Public und Private Clouds an. MM
(ID:31126290)